Windows RT erhält ein Startmenü, mehr nicht Windows RT erhält ein Startmenü, mehr nicht - Computerwelt

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18.09.2015 Stefan Bordel*

Windows RT erhält ein Startmenü, mehr nicht

Microsoft erweitert Windows RT nun durch ein Startmenü im Windows-10-Stil. Die neue Funktion wird via Windows Update verteilt. Auf Cortana, Edge oder virtuelle Desktops müssen RT-Nutzer weiterhin verzichten.

© Rudolf Felser

Microsoft knausert: Bereits kurz nach der offiziellen Präsentation von Windows 10 räumten die Redmonder auf Nachfrage ein, dass die RT-Variante kein vollständiges Upgrade auf die neue OS-Generation erhalten werde. Allerdings sollte Windows RT über ein Update mit Funktionen aus dem neuen Betriebssystem angereichert werden. Jetzt hat das Unternehmen besagtes Update veröffentlicht, das für lange Gesichter in der RT-Nutzerschaft sorgen dürfte.

Bis auf ein neues Startmenü, das optisch an Windows 10 angelehnt ist, gibt es keine wesentlichen Neuerungen zu verzeichnen. Weder der neue Webbrowser Microsoft Edge noch die Sprachassistentin Cortana oder die Unterstützung für virtuelle Desktops haben es auf das ARM-System von Microsoft geschafft - von den neuen Universal-Apps ganz zu schweigen.

Was bleibt, ist demnach ein kleines optisches Update, das an der Funktionalität des Betriebssystems freilich wenig ändert.

Im Gegensatz zu Windows 10 bietet die RT-Version seinen Nutzern jedoch ein wenig mehr Spielraum bei der Anpassung des Startmenüs. So lässt sich etwa das Anwendungsmenü auf der linken Seite beliebig verändern. In Windows 10 stehen hier lediglich die meistverwendeten Apps sowie verschiedene Systemfunktionen zur Verfügung. Die Suche lässt sich unter RT ebenfalls über das Startmenü ausführen, eine Integration in die Taskleiste wurde hingegen nicht vorgenommen.

Das halbherzige Update beweist einmal mehr, dass sich Microsoft endgültig von Windows RT losgesagt hat. Unter Windows 10 wird der Versionszweig nicht mehr fortgeführt. Seit seiner Einführung zusammen mit Windows 8 im Jahr 2012 stand das ARM-System im Schatten des großen Bruders. Daran änderte auch starke Hardware wie das Microsoft Surface 2 oder das Nokia 2520 wenig. Was blieb, war die anhaltende Kritik der Kunden, dass sich auf einem augenscheinlichen Desktop-OS keine Desktop-Anwendungen (x86) ausführen liessen.

* Stefan Bordel ist Redakteur der Schweizer PCtipp.

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