Use it like you hate it Use it like you hate it - Computerwelt

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14.03.2012 Rudolf Felser

Use it like you hate it

Zum Launch des Galaxy Xcover S5690 wollte Samsung beweisen, dass die für das Outdoor-Smartphone gegebenen Versprechen auch gehalten werden.

Etwas zu versprechen ist eine Sache, es dann auch zu halten eine ganz andere. Das gilt ebenso für zwischenmenschliche Interaktionen wie auch für Elektronik-Hersteller. Samsung beispielsweise verspricht dem Nutzer seines neuen Smartphones Galaxy Xcover S5690, dass ihn das Gerät auch in – für ein Handy – extremen Situationen nicht im Stich lässt. Dank einem robusten, nach der IP67 zertifizierten, Gehäuse soll es nicht nur gegen Staub geschützt, sondern auch stoß- und sturzfest sowie bis zu einer Wassertiefe von einem Meter 30 Minuten lang wasserdicht sein. Der Akkudeckel an der Rückseite ist durch einen Schraubverschluss gesichert, Kopfhörer- und USB-Anschluss besitzen eine gute sitzende Abdeckung. Das Gehäuse ist, wenn auch aus Kunststoff, passgenau verarbeitet und liegt gut in der Hand. Statt berührungssensitiven Sensorfeldern sind die Home-, Menü-, und Zurück-Schaltflächen als echte Tasten aus Gummi ausgeführt. Das ist zwar nicht stylish, aber gerade in nasser Umgebung praktisch. Auch das Display sei vier- bis fünfmal kratzfester als bei anderen Smartphones, so Samsung. Dazu passt auch der Slogan, mit dem der Hersteller sein Gerät bewirbt: "Use it like you hate it".

Zum Launch des Galaxy Xcover wollte Samsung beweisen, dass die gegebenen Versprechen auch gehalten werden. Praktisch, dass zur gleichen Zeit die "Masters of Dirt"-Tour in der Wiener Stadthalle Halt gemacht hat. Sie besteht aus allerhand Fahrern motorisierter oder mit Muskelkraft betriebener Zweiräder, die vor den Augen einer begeisterten Menge halsbrecherische Stunts hinlegen. So waren jede Menge verrückte Extremsportler zugegen, von denen sich drei überreden ließen das Outdoor-Smartphone vor Publikum auf Herz und Nieren zu prüfen. Dass Samsung zu den Sponsoren der Veranstaltung zählt, war da sicher nicht hinderlich. Die risikofreudigen Sportler behandelten das Gerät nicht gerade zimperlich, fuhren mit BMX und Skateboard darüber, ließen es über den Boden schleifen, pfefferten es durch die Halle, quetschten und drückten es, machten einen Handstand darauf und traten es mit Füßen. An anderer Stelle wurde es in Matsch und Wasser versenkt. Ganz unbeschadet überstand das Xcover die Torturen zwar nicht, aber außer ein paar Kratzern war ihm nichts anzumerken. Die Funktionstests im Anschluss vor den Augen der versammelten Journalisten absolvierte es anstandslos.

Die weiteren Funktionsmerkmale des Galaxy Xcover S5690 sind zwar nicht umwerfend, gehen aber für ein Smartphone in der Preisklasse von rund 200 Euro (ohne Vertrag) in Ordnung. Es läuft unter Android Gingerbread 2.3, bietet GPS, WLAN, Bluetooth 2.1, HSDPA/HSUPA, einen Prozessor mit 800 MHz sowie eine Kamera mit drei Megapixel. Das eingebaute LED-Licht kann als ausreichend helle Taschenlampe genutzt werden, die via langem Druck auf die Lautstärketaste aktiviert wird.

Am ehesten wird die Freude an dem Smartphone durch das 3,65 Zoll Display mit der recht geringen Auflösung von 320 mal 480 Pixel getrübt, das auch noch im Vergleich zu teureren Geräten keine besonders große Blickwinkelstabilität bietet. Der Touchscreen reagiert aber gut, der Prozessor ist ausreichend performant. Ihm stehen 512 MB RAM und 158 MB Speicher zur Seite, der mit microSD-Karten bis zu 32 GB aufrüstbar ist. Die genügsame Hardware in Verbindung mit dem 1.500 mAh Akku verspricht eine lange Betriebszeit, Samsung spricht von bis zu 6,6 Stunden Gesprächszeit und 20 Tagen Standby. Wer gerne Angry Birds spielt oder im Web surft, wird es trotzdem täglich laden müssen.

Dem Android-Betriebssystem hat Samsung seine bekannte Touchwiz-Oberfläche übergestülpt, inklusive Apps wie dem Social Hub oder dem Music Hub. Diese erlauben einen zentralen Zugriff auf soziale Netzwerke beziehungsweise die eigene Musiksammlung und die Möglichkeit, Songs zu kaufen. Ein Cardio-Trainer soll den Nutzer beim Training unterstützen und speichert unter anderem die zurückgelegten Strecken. (rnf)

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