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14.02.2011 pte/Rudolf Felser

ZTE: Mit Android weg vom Billig-Image

Der chinesische Telekommunikationskonzern ZTE hat im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) sein neues Smartphone-Flaggschiff Skate präsentiert.

Das leichte 4,3-Zoll-Gerät mit Android 2.3 ist ein Schritt in Richtung Highend-Marktsegment für das eher als Billighersteller bekannte Unternehmen. Der Konzern will in Zukunft generell stärker auf gehobene Marktsegmente abzielen. Seine neue Smart-Device-Strategie umfasst unter anderem auch ein Zehn-Zoll-Tablet auf Basis von Android Honeycomb in der Gerätereihe "Light".

KLASSE STATT MASSE Nach aktuellen IDC-Zahlen war ZTE im vierten Quartal 2010 der viertgrößte Handyhersteller der Welt und hat somit Apple auf Platz fünf verdrängt. Doch waren die Chinesen bislang eher für einfache Geräte und als Billighersteller bekannt. Als Smartphone-Hersteller ist ZTE erstmals im Herbst 2010 mit dem günstigen Android-Modell Blade deutlich in Erscheinung getreten. In Zukunft will man aber verstärkt gehobene Marktsegmente bedienen, so das Unternehmen am MWC. Ein wichtiges Gerät ist dabei das nur 120 Gramm schwere Skate, das ab Mai in den Handel kommen soll.

Das Modell soll bei Kunden dank seiner dünnen Form punkten. Technisch wartet das Skate mit gängigen Features von Bluetooth- und WLAN-Unterstützung über eine Fünf-Megapixel-Kamera bis hin zu digitalem Kompass und Bewegungssensor auf. Allerdings kommt lediglich eine 800-Megahertz-CPU zum Einsatz, sodass es im direkten Vergleich zu den Top-Geräten von Herstellern wie HTC, LG oder Samsung eher nach einem Mittelklasse-Modell wirkt. Doch soll das Skate ZTE helfen, dieses Jahr über zehn Mio. Smartphones abzusetzen und somit fünf Mal so viele wie noch 2010.

Im Tablet-Segment will ZTE dieses Jahr ebenfalls stärker ins Rampenlicht treten, unter anderem mit dem bereits Anfang Januar anlässlich der Consumer Electronics Show angekündigten "Light 2". Dieses wird nach aktuellen Angaben mit einem Stromspar-Display des Herstellers Pixel Qi aufwarten, wie sie im Sommer vorigen Jahres bei Netbook-Bastlern ein Renner waren. Dem folgt im dritten Quartal das Zehn-Zoll-Gerät, das auf das Tablet-optimierte Android 3.0 setzt. Dabei soll eine 1,2-Gigahertz-CPU mehr Leistung bieten als bei den Vorgänger-Modellen. (pte)

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