Produktfeuerwerk von Nokia als Frontalangriff auf Apple Detail - Computerwelt

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09.09.2009 Alex Wolschann/idg

Produktfeuerwerk von Nokia als Frontalangriff auf Apple

Das erste Netbook und ein Linux-Handy mit dem Betriebssystem Maemo sind die Highlights der Nokia World 2009.

Gerade um die in den vergangenen Jahren so innovationsfreudigen Finnen ist es in letzter Zeit etwas ruhig geworden. Der Touch-Hype auf Mobiltelefonen ist an Nokia ebenso vorbei gegangen wie der Trend nach Applikationen on Demand. Auf der diesjährigen »Nokia World« stellte der Konzern gleich zwei Geräte vor, die diesen Missstand beheben sollen.

Mit dem Booklet 3G steigt Nokia in den umkämpften Netbook-Markt ein. Damit schlägt Nokia gegen etablierte PC-Hersteller wie Acer und Asus zurück, die ihrerseits mit eigenen Smartphones im angestammten Revier von Nokia wildern. Das Booklet 3G ist ein optischer Leckerbissen, hat aber auch technisch einiges zu bieten: Profile für verschiedene Stromsparmodi, SIM-Karten lassen sich im laufenden Betrieb einstecken und die von Nokia versprochenen zwölf Stunden Akklaufzeit sind nur ein paar Beispiele.

LINUX-HANDY VON NOKIA Das zweite Highlight heißt N900. Es ist das erste Linux-Handy von Nokia. Die Aufmachung erinnert noch an die Symbian-S60-Smartphones, die Bedienung schmeckt eher nach Android. Außerdem wurde neben den Musikhandys 5230 Xpress Music, X3 comes with Music und dem X6 comes with Music noch das Nokia N97 Mini vorgestellt. Es ist mit kleineren Packmaßen, einer Tastatur ohne Touchpad und Metallelementen für ein schickes Design gut als Bruder des Nokia N97 zu erkennen. Für beide Geräte soll es im Oktober ein Software-Update geben, das kybernetisches Scrollen auf dem Touchscreen ermöglicht. Das bedeutet: Die Algorithmen für das Anschieben und Abbremsen beim Scrollen auf dem Handy sind dabei so weit verbessert worden, dass nun auch beim Nokia-Smartphone iPhone-Feeling aufkommen soll.

DEAL MIT FACEBOOK Auch die boomenden Social-Network-Plattformen hat Nokia in die Comeback-Pläne eingebunden. »Lifecasting with Ovi« heißt das Ergebnis dieser Kooperation. Facebook-Jünger können vom Handy aus nicht nur Status-Meldungen Online stellen, sondern auch automatisch den aktuellen Standort hinzufügen. Möglich wird dieser neue Service durch das eingebaute GPS-Modul im Handy.

Das ebenfalls neu vorgestellte N97 Mini kommt zwar erst im Oktober, wird aber das erste Nokia-Mobiltelefon sein, das diesen Dienst unterstützt. Es ist ein wenig kleiner als das konventionelle N97, der Tochscreen misst nur noch 3,2 Zoll. Der ungestützte Preis wird knapp 500 Euro betragen.

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