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06.10.2009 Thomas Mach

Microsoft will Komplexität des IT-Alltags reduzieren

Kurz bevor der Windows Server 2008 R2 auf den heimischen Markt kommt, gab Microsoft Details zu diesem und Exchange 2010 preis.

Ende Oktober kommt der Windows Server 2008 R2 in Österreich auf dem Markt. Kurz vor dem Launch gab die heimische Niederlassung des Softwarekonzerns nun erste Details zu diesem und Exchange 2010 preis. Besonders das enge Zusammenspiel von Windows 7 und Windows Server R2 soll Anwender überzeugen. "Mit dem Windows Server 2008 R2 können wir auf ein solides und von unseren Kunden gut angenommenes Fundament des Windows Server 2008 aufbauen. Noch nie war ein Windows Server einfacher zu verwalten, sparsamer im Energieverbauch und mit einem klaren technologischen Vorsprung bei der Virtualisierungstechnologie", erläutert Wolfgang Briem, Leitung Bereich Server bei Microsoft Österreich. "Microsoft hat in der Entwicklung von Anfang an darauf geachtet, das neue Serverbetriebssystem mit Windows 7 wie auch mit dem Exchange Server 2010 so abzustimmen, dass es für unsere Kunden beim gemeinsamen Einsatz die Produktivität im Rechenzentrum wie auch beim Endnutzer deutlich erhöht".

Mit R2 würden Unternehmen eine Plattform für "ein dynamisches, effizient verwaltetes" Rechenzentrum in Kombination mit "leistungsfähigeren Tools wie Internet Information Services (IIS) Version 7.5, Aktualisierungen beim Server-Manager und der Hyper-V-Plattform sowie die Windows PowerShell Version 2.0" erhalten. Im Zusammenspiel mit Windows 7 könnten tägliche Arbeitsprozesse automatisieren werden, zudem lasse sich die Sicherheit und Verwaltung der Rechner optimieren. In Abstimmung mit Windows 7 könne R2 mittels Search Federation unternehmensübergreifend in unterschiedlichen Quellen - etwa Sharepoint-Seiten oder unternehmensinternen Datenbanken – suchen. Über Direct Access würden mobile Mitarbeiter selbst ohne VPN-Verbindung sicheren und unterbrechungsfreien Zugang zum Firmennetzwerk erhalten. Branch Cache wiederum optimiere die Bandbreitennutzung im WAN zwischen Rechenzentrum und Zweigstellen. Zudem sorgen Gruppenrichtlinien-Konfigurationen für effizienteres Energie-Management von Windows 7-PC, mit Live Migration stehen darüber hinaus Virtualisierungstechnologien zur Verfügung.

Exchange 2010 ist zwar noch Release Candidate (RC), die finale Version soll aber noch heuer erhältlich sein. Exchange 2010 biete, erläutert Michael Bartz, Leiter der Business Group Information Worker bei Microsoft Österreich, zahlreiche Funktionen zur Bewältigung der täglichen Email-Flut. Mail-Tipps sollen dem Benutzer vor dem Versenden einer Email Informationen über zu große Verteiler, Adressanten die auf Urlaub sind und weiteres zur Verfügung stellen. Sprachnachrichten könnten automatisch in Text übersetzt werden (Speach to Text), auch das Ignorieren unerwünschter Email-Unterhaltungen sei möglich. Der Kommunikations-Server sei zentraler Bestandteil der Microsoft-eigenen Unified Communications-Strategie. So sei es für Nutzer möglich, in einem einzigen Postfach alle Emails, Sprachnachrichten (Voicemails) und Informationen über Anrufe in Abwesenheit zu sammeln. Via Outlook sind die Informationen dann abrufbar – egal ob am PC, via Webbrowser oder am Smartphone.

Wie "schon bei den bisherigen Versionen" würden auch in Exchange 2010 zahlreiche Speicherlösungen bereit gestellt. Die Auswahl der unterstützten Speichermedien reiche von herkömmlichen SAN "bis hin zu kostengünstigen, direkt angeschlossenen Speicherlösungen". Zudem können Kunden nun zwischen einer firmeninternen Bereitstellung des Exchange Server 2010 (on Premise), einem gehosteten Microsoft-Dienst mit Exchange Online beziehungsweise einem der Microsoft Hosting Partner wählen. "Das Microsoft Engagement im Bereich Software plus Service bietet unseren Kunden die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, wie und wann sie die Vorteile der Flexibilität von Vor-Ort- und Hosting-Optionen nutzen möchten, ohne dass Benutzer eingeschränkt werden oder sich entsprechend anpassen müssen", unterstreicht Bartz.

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