Neun Antworten auf häufige Android-Fragen Detail - Computerwelt

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23.09.2010 Alex Wolschann/idg

Neun Antworten auf häufige Android-Fragen

Android scheint im Moment das einzige Smartphone-Betriebssystem zu sein, das Apple die Stirn bieten kann. Bis 2014 soll es laut Gartner zur Nummer eins aufsteigen. Wir fassen die wichtigsten Infos kurz und bündig zusammen.

Mittlerweile ist Google Android zu einer festen Grösse im Smartphone-Markt geworden. Weltweit gingen im zweiten Quartal 2010 etwa 10,6 Millionen Geräte mit Googles mobilem System über die Ladentische. Im Vorjahr waren es gerade einmal rund 756.000 Smartphones, wie die Marktforscher von Gartner vor Kurzem berichteten. Android-Smartphones wie das Sony Ericsson Xperia X10, HTC Desire oder Samsung Galaxy S können es auch optisch mit dem begehrten iPhone von Apple aufnehmen. Zudem hat Android nun auch den Sprung auf Tablet-PCs geschafft. Geräte wie das Samsung Galaxy Tab, Toshiba Folio 100 oder die neusten Archos-Tablets sind die ersten ernst zu nehmenden Alternativen zum iPad. 1. Welche Hersteller haben Android-phones? Die Palette umfasst nahezu alle namhaften Hersteller, unter anderem HTC, Samsung, Sony Ericsson, Motorola, Dell, Acer und LG. Samsung hat sogar das hauseigene Betriebssystem aufgegeben und soll nun hautpsächlich auf Googles Android setzen. Größter Produzent ist gegenwärtig sicher HTC, der die meisten Andorid-Smartphones produziert hat. Das HTC Desire ist neben dem Samsung Galaxy momentan das bestbewertete Smartphone mit Android-Oberfläche. 2. Wie läuft das mit Anwendungen? Ähnlich wie beim iPhone stellt Google einen offiziellen Marktplatz zur Verfügung, den »Android Market«. Nutzer können Anwendungen darüber kaufen oder kostenlos herunterladen, auch Updates werden über die Plattform verteilt. Apps werden über Google Checkout bezahlt, in Zukunft soll dies auch mit PayPal möglich sein. 3. Wie viele Apps gibt es? Leider liefert Google keine aktuelle bzw. genaue Anzahl der verfügbaren Android-Apps. Anwender finden aber jedenfalls mehrere Zehntausend Applikationen im Android Market. Dazu gibt es noch Marktplätze, die von anderen Entwickler-Communitys betrieben werden, etwa AppBrain. 4. Wie gut ist der Browser wirklich? Android setzt beim Browser mit WebKit auf die gleiche Technologie, die auch im iPhone und beim neuen BlackBerry OS 6 zum Einsatz kommt. Der Browser muss sich hinter dem iPhone nicht verstecken. JavaScript, eine Technik, ohne die heute kaum noch eine Website auskommt, ist ebenfalls integriert, Google nutzt hier einen ähnlichen Code wie beim Desktop-Browser Google Chrome. 5. Funktionieren Flash-basierte Inhalte? Ja – bei den aktuellsten Modellen mit Android 2.2. Google und Adobe arbeiten gemeinsam an einem kompletten Client für Adobe Flash und Adobe AIR. 6. Wie sicher ist Android? Android ist in letzter Zeit auch verstärkt durch Trojaner und Sicherheitslücken in die Schlagzeilen gekommen. Google zeigt bei der Installation jeder Applikation an, auf welche Funktionen die Anwendung zugreifen will. Wenn sich eine Applikation also zu viele verdächtige Rechte, etwa das Versenden von SMS, sichern will, sollte man vorsichtig sein. Zudem gibt es von verschiedenen Herstellern bereits Anti-Malware-Programme, die gespeicherte Daten sichern und vor Viren schützen können. 7. Funktioniert das auch ohne Google? Grundsätzlich ja, allerdings lassen sich dann einige Funktionen wie zum Beispiel Google Talk, Gmail oder der Android Market nicht nutzen. Über die bereits erwähnten alternativen App-Verzeichnisse lassen sich aber dennoch Programme nachinstallieren. 8. Welche Funktionen bietet die Firmware? Das jüngste Update von Android erhöht die Versionsnummer auf 2.2, der Codename ist FroYo, benannt nach einer Süssspeise. Das Update bringt nicht nur Adobe Flash auf die Smartphones, sondern erweitert auch den Funktionsumfang. Android-Geräte können sich in einen Hotspot verwandeln und die UMTS/HSDPA-Verbindung anderen Geräten (etwa einem Tablet-PC wie dem iPad oder einem Notebook) zur Verfügung zu stellen. 9. Welche Firmware-Versionen sind im Umlauf? Ein tatsächliches Problem ist die Update-Strategie, wenn eine neue Version des Betriebssystems veröffentlicht wird. Neben Google müssen dies auch noch die Gerätehersteller sowie unter Umständen die Mobilfunkprovider das Update freigeben. Das hat zur Folge, dass aktuell mindestens drei verschiedene Versionen von Android im Umlauf sind, das aktuelle 2.2 (Codename FroYo), der Vorgänger 2.1 (Codename Eclair) sowie Version 1.6 (Codename Donut). Nachteil für die Nutzer ist, dass bestimmte Funktionen oder Anwendungen wie Adobe Flash nur für die aktuellste Version von Android verfügbar sind. Nicht alle Modelle sind upgradefähig.

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