Migration auf Win 7: Vorbereitung zahlt sich aus Detail - Computerwelt

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10.11.2010 Rudolf Felser

Migration auf Win 7: Vorbereitung zahlt sich aus

Neue Studien von Symantec und IDC belegen: Der Großteil der Unternehmen sind mit ihrem Umstieg zufrieden. Migrationsprojekte schaffen großes Potenzial für Desktopvirtualisierung.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete: Unternehmen, die in den Umzug zu Windows 7 ausreichend Zeit gesteckt haben, bereuen den Wechsel zu Microsofts aktuellem Betriebssystem nicht. Mehr Leistung, mehr Sicherheit und mehr Produktivität erwarten deutsche Firmen von dem Umstieg, wie IDC und Symantec in ihren Umfragen ermittelten.

Aus Sicht von IDC ("Windows 7 Migration – Erwartungen, Pläne und Bedenken", IDC, August 2010) ist Windows 7 für die Desktop-Virtualisierung ein Meilenstein. Denn mit Hilfe dieser Technik können Unternehmen schmerzhafte Kompatibilitätsprobleme lösen und ihre Migrationsprojekte signifikant beschleunigen. Insbesondere der Aufwand für Tests, Repacking, Recoding und Deployment von Anwendungen, die auf Windows 7 laufen, werden stark verkürzt. So plant fast die Hälfte (43 Prozent) der befragten 200 deutschen Unternehmen mit dem Wechsel auf Windows 7 gleichzeitig Desktop-Virtualisierung, da sie sich davon die Lösung von Kompatibilitätsproblemen versprechen. Aus demselben Grund denken weitere 29 Prozent der Firmen darüber nach, weitere Anwendungen zu virtualisieren.

GUTE VORBEREITUNG Bei einer von Symantec bei Applied Research in Auftrag gegebenen Umfrage unter 1.360 IT-Managern in 16 Ländern in Unternehmen mit fünf bis 10.000 Mitarbeitern weltweit zeigt sich ein ähnlich positives Bild. So wird eine deutliche Korrelation zwischen der Vorbereitung auf die Migration und der Zufriedenheit mit deren Verlauf und Umsetzung sichtbar. Einige Firmen haben sich lediglich neun Stunden auf den Umstieg vorbereitet und dafür eine Ausfallzeit von sechs Stunden in Kauf genommen. Nur 25 Prozent der Anwender in dieser Gruppe waren mit dem Resultat glücklich. Unternehmen, die alle relevanten Aspekte der Migration ausführlich prüften, sind zufriedener: Bei einer durchschnittlichen Vorbereitungszeit von 20 Stunden betrug die Ausfallzeit nur rund zwei Stunden. Der Anteil der zufriedenen Nutzer lag hier bei 60 Prozent.

An der Vorbereitung war in den meisten Fällen die halbe IT-Mannschaft beteiligt. Im Durchschnitt benötigten die Teams dafür rund zehn Stunden. Mehr als 80 Prozent der Befragten schätzten diese Phase als wichtig und hilfreich ein. Ein umfangreiches Training und Pilot-Tests wirkten sich laut Angaben der IT-Entscheider in 80 Prozent der Projekte vorteilhaft auf den Wechsel aus. Auch der Migrationsprozess selbst verlief bei 80 Prozent der Befragten reibungslos ab. Etwa 60 Prozent der Teilnehmer sagten, dass dieser Versionssprung insgesamt einfacher als beim letzten Mal verlief.

GUTER EINDRUCK Anders als beim Wechsel von XP zu Vista, kommt Windows 7 auch bei deutschen Unternehmen ausgesprochen gut an. Entsprechende Zahlen liefert die Umfrage von IDC. Rund 60 Prozent der Befragten bestätigten, einen sehr positiven Eindruck von dem Betriebssystem zu haben, 37 Prozent hatten eine neutrale Einstellung und nur vier Prozent der Umfrageteilnehmer waren mit dem neuen System unzufrieden.

Als Gründe für den Wechsel gaben in der IDC-Studie jeweils 42 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass sie eine gesteigerte Performance sowie eine höhere Sicherheit erwarten. Neue Funktionen zur Produktivitätssteigerung und die Vermeidung von Kompatibilitätsproblemen durch ein einheitliches Betriebssystem standen mit 39 beziehungsweise 38 Prozent an dritter und vierter Stelle der Wechselgründe. (pi/rnf)

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