Froyo und Gingerbread: Android Tipps und Tricks Detail - Computerwelt

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29.01.2011 Brent Rose*

Froyo und Gingerbread: Android Tipps und Tricks

Wir stellen Ihnen in diesem Artikel die besten Funktionen der Android-Betriebssysteme "Froyo" und "Gingerbread" vor und geben Tipps und Tricks.

Derzeit sind "Froyo" und "Gingerbread" die aktuellen Android-Versionen. Dass sich das Android-Betriebssystem weiterentwickelt hat, erkennen Sie nicht nur an der größeren Leistungsfähigkeit, sondern auch an der veränderten und verbesserten Benutzeroberfläche. Dieses Lob gilt insbesondere für Gingerbread.

Mit jeder neueren Version des Android-Betriebssystems kommen viele nützliche oder sogar notwendige neue Funktionen hinzu. Doch viele Android-Nutzer verlieren allmählich den Überblick darüber, welche Android-Version was kann.

Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel die wichtigsten Neuerungen von Google Android 2.3 Gingerbread. Außerdem geben wir Tipps zu Gingerbread. Als Extra haben wir noch einige Tricks für Android 2.2 Froyo dazu gepackt.

ANDROID 2.2 FROYO TIPPS UND TRICKS 1. Speichern Sie Ihre Apps auf der SD-Karte: Mit Froyo haben Sie die Möglichkeit Ihre Apps auf der SD-Karte statt auf dem integrierten Speicher zu speichern. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Sie ein älteres Smartphone besitzen, das über einen kleinen internen Speicher verfügt. Leider können Sie nicht jede App auf die SD-Karte schieben, weil der App-Entwickler das Speichern auf der SD-Karte unterstützen muss. Wenn die App diese Funktion unterstützt, so wählen Sie auf Ihrem Smartphone „Einstellungen", „Anwendungen", „Anwendungen Verwalten" und wählen anschließend die App aus, welche Sie verschieben wollen. Als nächstes erhalten Sie die Option namens „Auf SD-Karte verschieben". Klicken Sie diese an, dann wird Ihre App auf die SD-Karte gesandt, ohne dass irgendwelche Daten von Ihnen verloren gingen. Selbstverständlich lässt sich dieser Vorgang auch rückgängig machen. Wenn Sie die App doch lieber wieder im internen Speicher haben wollen, können Sie das unter „Anwendungen Verwalten" wieder verschieben.

2. „Chrome to Phone": Sie sollten sich unbedingt das Add-On „Chrome to Phone" herunterladen, wenn Sie den Chrome-Browser bereits auf Ihrem Desktop-PC verwenden. Eine Entsprechung von einem Dritthersteller gibt es auch für Firefox, welches „Fox to Phone" genannt wird. Als erstes installieren Sie die Erweiterung „Chrome to Phone" an Ihrem Rechner. Anschließend gehen Sie auf den Android Markt suchen nach „Chrome to Phone", laden sich die App herunter und installieren diese auf Ihrem Smartphone. Jetzt haben Sie die Möglichkeit Webseiten von Ihrem PC zu Ihrem Smartphone zu senden. Hierfür wählen Sie lediglich die neue „Chrome to Phone" Schaltfläche in Ihrem Chrome-Browser aus und die Seite wird sich auf Ihrem Smartphone öffnen. „Chrome to Phone" beschränkt sich jedoch nicht auf Links, sondern kann auch Telefonnummern, Adressen und Texte zu Ihrem Smartphone senden. Die Telefonnummern werden zum Telefon-Display geschickt, während Adressen direkt in der Karte angezeigt werden. Zum Smartphone geschickte Texte werden anschließend im Clipboard angezeigt.

3. Flash auf Ihrem Smartphone: Ab Android 2.2 wird Adobe Flash im Browser unterstützt. Diese Funktion müssen Sie jedoch erst aktivieren. Suchen Sie im Android Markt nach Flash Player 10.1 und installieren Sie diesen. Schon können Sie Flash-Webseiten mit Ihrem Smartphone ansehen. Manche Seiten sind jedoch mit Flash so überladen, dass Sie Leistungseinbußen bei Ihrem Smartphone feststellen werden. Wenn Sie diese jedoch wieder schließen, dann arbeitet Ihr Smartphone wieder genauso schnell wie zuvor.

4. Automatisches Blockieren von Flash: Glücklicherweise wurde bei der Entwicklung von Android weitergedacht, sodass Flash Ihr leistungsfähiges Smartphone nicht beeinträchtigen muss, wenn Sie es sich nicht wünschen. Sie können die Browser-Einstellungen ändern, sodass Flash nicht automatisch geladen wird. Wählen Sie hierfür in Ihrem Browser „Menü", „Mehr", Einstellungen" und gehen Sie zu „Plug-Ins Aktivieren". Nun können Sie die Flash-Einstellung zu „Auf Anfrage" ändern. Damit diese Auswahl aktiviert wird müssen Sie den Browser neu starten. Ab jetzt werden Sie jedes Mal gefragt, ob die besuchte Webseite mit oder ohne Flash geladen werden soll.

5. Besseres Multitasking: In den Vorgängerversionen von Froyo erhielten Sie über langes Drücken der Home-Taste Zugriff zu den vier zuletzt verwendeten Anwendungen. Nun wurde diese Funktion erweitert und Sie erhalten Zugriff zu den letzten acht Apps.

6. Wechseln Sie einfach zwischen Googlemail-Benutzerkonten: Innerhalb von Googlemail ist es sehr einfach zwischen unterschiedlichen Benutzerkonten zu wechseln. Hierfür müssen Sie lediglich in der oberen rechten Ecke auf das andere Benutzerkonto drücken und Sie werden direkt dorthin geleitet.

7. Bessere Kamera-Menüführung: Mit Froyo können Sie wesentlich einfacher den Blitz ein- und ausschalten oder einen Weiß-Abgleich vollziehen. Diese Kamera-Funktionen sind jetzt direkt im Hauptmenü der Kamera enthalten und Sie müssen nicht mehr mühselig durch diverse Untermenüs suchen.

8. Galerie-Vorschau: Drücken Sie kurz auf einen Bilderstapel in Ihrer Galerie und Sie erhalten eine kurze Vorschau auf die enthaltenden Bilder. Auf diese Weise müssen Sie nicht jeden einzelnen Stapel öffnen, um wieder zu wissen, was darin enthalten war.

9. Desktop-Vorschau: Wenn Sie im Home-Bildschirm Ihres Android-Smartphones eine App-Schaltfläche lange gedrückt halten, dann taucht eine kleine Vorschau über all Ihre Home-Bildschirme auf. Wählen Sie einen der Home-Bildschirme aus, um direkt zu diesem zu gelangen.

10. Telefon- und Browser-Symbole auf dem Bildschirm: Die Telefon- und Browser-Apps haben nun einen festen Platz auf dem Home-Bildschirm erhalten und befinden sich neben der App-Schaltfläche. Somit erhalten Sie nicht nur einen schnelleren Zugriff auf beide Apps, egal auf welchem Home-Bildschirm Sie sich gerade befinden, zusätzlich haben Sie nun mehr Platz für andere Apps auf Ihrem Bildschirm.

ANDROID 2.3 GINGERBREAD TIPPS UND TRICKS 1. So finden Sie die gesuchten Downloads im neuen Download-Manager: Bestimmt haben Sie sich schon darüber gewundert, wo Ihre gesamten Downloads gespeichert werden. Mit dem neuen Download-Manager können Sie diese ganz einfach finden. Öffnen Sie Ihren App Drawer und gehen Sie zu „Downloads", dort sollten Sie Ihre Download-Liste vorfinden.

2. App-Verwaltung: Mit Gingerbread ist es sogar noch einfacher geworden die vorhandenen Apps umzustrukturieren. Im dem Home-Bildschirm betätigen Sie die Menü-Taste und anschließend „Apps Verwalten". Hier erhalten Sie einige Zusatzinformationen über Ihre installierten Apps. Sie können die Einstellungen verändern, Apps löschen, schließen oder zu Ihrer SD-Karte senden. Sie sollten beachten, dass „Apps Verwalten" nur mit Googles ursprünglichem Launcher möglich ist.

3. Schnelle Bildervorschau: Sie können mit Gingerbread eine Vorschau der gestapelten Bilder erhalten, indem Sie einen Stapel mit zwei Fingern berühren und die Finger spreizen. Die Bilder werden wie Spielkarten auf einem Tisch gleichmäßig zwischen Ihren Fingern verteilt und Sie erhalten eine kleine Ansicht mit den gesamten Fotos.

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