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17.07.2009 Alex Wolschann

Windows 7: Opera unzufrieden

Der Entscheid, Windows 7 in Europa ohne den Internet Explorer 8 auszuliefern, stösst nicht einmal bei der Browser-Konkurrenz auf Verständnis.

Microsofts kleiner technischer Kniff wird nicht den Browser-Wettbewerb auf dem Desktop wiederherstellen, schreibt Opera Technologie-Chef Hakon Wium Lie in einer Mail an unsere US-Schwesterpublikation Computerworld. Bereits im Juni, als Microsoft Windows 7 E ankündigte, hatte sich Opera kritisch über die Entscheidung von Microsoft geäussert. Dabei war auf ein Windows-Update verwiesen worden, das Komponenten vom Internet Explorer 8 (IE 8) nutzt. "Wer weiss, was Windows Update machen könnte? Sie könnten morgens aufwachen und sehen, dass der komplette IE 8 wieder da ist", sagte Lie.

Weiterhin steht die Entscheidung der Europäischen Kommission aus. Microsoft hatte angekündigt, den Browser aus dem Betriebssystem entfernen zu wollen, ohne die Entscheidung der Kommission abzuwarten. Opera vertritt weiterhin die Meinung, dass Microsoft den Anwendern mehr Browser zur Auswahl anbieten sollte, anstatt einfach das Betriebssystem komplett ohne Browser auszuliefern.

So will Opera auch die Europäische Kommission davon überzeugen, Microsoft dazu zu bringen, dass in Windows 7 nach der Installation ein Hinweis erscheint, der den Anwender dazu auffordert, aus einer Reihe von Browsern den gewünschten Browser auszuwählen. Dabei könnte es Microsoft überlassen werden, ob alle Browser mit Windows 7 mitgeliefert werden oder der gewünschte Browser nach der Wahl des Anwenders aus dem Internet heruntergeladen und installiert wird.

Diese Lösung könnte auch die Europäische Kommission favorisieren. In einer ersten Stellungnahme auf Windows 7 E hatte die Kommission in einem Statement ebenfalls eine ähnliche Lösung in den Raum gestellt.

Wie bereits früher bekannt wurde, führt das Fehlen des Internet Explorer in der Grundausstattung dazu, dass Windows Vista nicht auf Windows 7 aufgerüstet werden kann. Schweizer Anwender dürften von diesem Problem ebenfalls betroffen sein, obwohl die Schweiz nicht zur EU gehört. (AW/idg)

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