Big Data: Drei Fragen an die IKT-Branche Big Data: Drei Fragen an die IKT-Branche - Computerwelt

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Big Data: Drei Fragen an die IKT-Branche

Wir haben in einer Umfrage 13 Experten von in Österreich tätigen IKT-Unternehmen jeweils drei Fragen zum Thema Big Data gestellt. Hier finden Sie alle 39 Antworten auf Fragen nach dem Zusammenhang von BI und Big Data, der Relevanz des Themas im KMU-Land Österreich und den Unterscheidungsmerkmalen der verschiedenen Lösungen.

Die "große Datenflut" schwappt auch über das KMU-Land Österreich.

Die "große Datenflut" schwappt auch über das KMU-Land Österreich.

© Dreaming Andy - Fotolia.com

Michael Krause, Geschäftsführer TAP Desktop Solutions

Wird BI durch Big Data abgelöst oder ergänzt?
 Business Intelligence wird aus unserer Sicht durch Big Data ergänzt, was gleichzeitig neue Herausforderungen mit sich bringt. In der Erhebung von Daten zur Unternehmenssteuerung ist das Motto "Viel hilft viel" nicht automatisch nutzensteigernd. Es bedarf eines Werkzeugs, mit dessen Hilfe man die relevanten Informationen und Indikatoren extrahieren kann. Genau an dieser Stelle kommt Nexthink gepaart mit unserem Knowhow ins Spiel. Wir erheben die Daten, die für richtige Entscheidungen und entsprechende Maßnahmen notwendig sind.
 
Ist Big Data im KMU-Land Österreich überhaupt relevant?
Der Wandel vom reaktiven zum proaktiven Handeln bringt es mit sich, dass sich Verantwortliche und Entscheider vor neuen Analysetechnologien nicht verschließen können und aus unserer Wahrnehmung heraus auch gar nicht verschließen wollen. Dabei ist die Größe eines Unternehmens eher zweitrangig, entscheidend ist der strategische Ansatz.
 
Wodurch zeichnet sich Ihre BI- oder Big Data-Lösung im Vergleich zum Mitbewerb aus?
Nexthink bezieht im Monitoring und der Analyse nicht nur technische sondern besonders auch ökonomische Aspekte mit ein. IT Manager können damit viel schneller und effizienter reagieren und Entscheidungen auf validen und belastbaren Informationen treffen. Nexthink fokussiert sich auf den IT Workplace und damit auf die Zufriedenheit und die Produktivität des Anwenders. Somit ist der Mehrwert auch direkt für den Menschen spürbar.
 

Walter Huemer, Geschäftsführer Huemer iT-Solution

Wird BI durch Big Data abgelöst oder ergänzt?

Business Intelligence (BI) umfasst etliche Methoden und Tools, mit denen auf Basis von Daten bessere Entscheidungen getroffen werden können. Die Datenanalyse ist daher ein durchaus wichtiger Bestandteil von BI: Alle Big-Data-Anwendungen, die zur Analyse von Daten herangezogen werden, sind ein Teil davon. Der Unterschied zwischen Business Intelligence und Big Data liegt in der Relevanz der Ergebnisse. BI-Tools liefern zumeist eine raue Anzahl von Auswertungen, die sehr unübersichtlich und bei komplexen Themen schwer in Entscheidungen einzubeziehen sind. Moderne Big-Data-Tools bieten im Gegensatz dazu die Möglichkeit der sogenannten "Data Discovery". Dabei handelt es sich um die ganzheitliche Erfassung von sehr komplexen Daten, die herkömmliche BI-Tools nicht verarbeiten können.

Ist Big Data im KMU-Land Österreich überhaupt relevant?
Big Data ist definitiv nicht nur für große Konzerne ein Thema. Auch kleinere und mittlere Unternehmen können die Vorteile von Big Data für sich nutzen. Die Wettbewerbsvorteile und Wachstumschancen, die sich auch für KMU durch Big Data ergeben, waren noch vor wenigen Jahren undenkbar. Das Erheben und Analysieren von Daten ist branchenübergreifend und für jedes Unternehmen interessant, unabhängig von ihrer Größe und ihrem Standort.

Wodurch zeichnet sich Ihre BI- oder Big Data-Lösung im Vergleich zum Mitbewerb aus?
Unsere Kunden haben den Vorteil, dass wir sowohl produkt- als auch herstellerunabhängig agieren. Für Fachverantwortliche ist es beispielsweise ein großer Unterschied, ob sie Entscheidungen auf Basis sozialer Medien wie Twitter, Facebook oder Google in Kombination mit Produktzyklen und Besucherfrequenzen treffen, oder ob sie auf eine bestehende BI-Datawarehouse-Umgebung zugreifen, deren Einzelanalysen mit Logistikmöglichkeiten und der Personalauslastung verbunden werden müssen. Unsere Expertise liegt darin, Kunden individuelle und auf ihre Anforderungen zugeschnittene Lösungen anzubieten und sie bei der Implementierung und Wartung zu unterstützen. So können sich unsere Kunden auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren.


Andreas Schlecht, Sales Director HDS

Wird BI durch Big Data abgelöst oder ergänzt?
Wir transformieren Rohdaten mit Hilfe von Business Intelligence in wertvolle Informationen. Big Data ist die Quelle für BI. Durch flexible Echtzeit-Analysen profitieren Unternehmen von einem wesentlichen Wettbewerbsvorteil. Mit den Ergebnissen der In-Memory-Analysen können Unternehmen sofort auf Marktveränderungen reagieren und Maßnahmen zur Steigerung der Umsätze einleiten. BI ermöglicht so etwa im Retail-Bereich eine effizientere Regal-Befüllung.

Ist Big Data im KMU-Land Österreich überhaupt relevant?
Die Big Data Explosion bleibt weiterhin ein wichtiges Thema auch für KMU. Unstrukturierte Datenfluten treiben die Speicherkapazitäten in ungeahnte Höhen. Schon allein E-Mail-Anhänge, wie Bilder, Videos, PowerPoint-Dateien und Word-Dokumente, überfluten täglich die Mailserver. Die Verwandlung der oft ungenutzten Daten in wertvolle Geschäftsdaten spielt eine immer größere Rolle.

Wodurch zeichnet sich Ihre BI- oder Big Data-Lösung im Vergleich zum Mitbewerb aus?
Wir bieten Unternehmen einen vielseitigen Lösungsansatz mit der Unified Compute Platform. Die Best-in-Class-Lösung enthält sowohl Speicher als auch Server, Netzwerkkomponenten und entsprechende Software zum Management. Die robuste Enterprise-Lösung punktet durch maximale Performance, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit. Unternehmen wollen eine schnelle Implementierung, einfache Verwaltung und einen Return on Investment innerhalb kurzer Zeit – damit können wir dienen.

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