Gesichts-Scan und Big Data als Rettungsanker für Outdoor-Werbung Gesichts-Scan und Big Data als Rettungsanker für Outdoor-Werbung - Computerwelt

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15.09.2014 pte

Gesichts-Scan und Big Data als Rettungsanker für Outdoor-Werbung

Metalworks, der Entwicklungsarm der internationalen Medienagentur Maxus Global, will mit der Zusammenführung von Big Data und Gesichtserkennung die Werbeplakate auf freien Plätzen und das traditionelle Shopping aus ihrem verstaubten Image für die Werbeindustrie befreien.

© Miqul - Fotolia.com

Das ewige Problem, die Wirkung von Outdoor-Werbung messbar zu machen, könnte damit bald der Vergangenheit angehören. Der Gesichtserkennungs-Scan soll in der realen Kaufwelt im Kampf gegen die Online-Welt auf lange Sicht ein Duell auf Augenhöhe liefern können. In der Outdoor-Werbeindustrie sollen Kameras die Blicke und Aufmerksamkeitszeiten in den Gesichtern der Menschen messen und so die Attraktivität von Plakaten oder Produkten auch geschlechterspezifisch analysieren.

"Außer-Haus-Werbung existiert seitdem Menschen die Verkehrstafel erfunden haben. Aber seitdem gibt es keinen vernünftigen Ansatz, wie man die Effektivität einer solchen Werbung messen kann", unterstreicht das Unternehmen. Mit ihrem Scan will Maxus Global die geeignetsten Werbungen, basierend auf dem Geschlecht und dem Alter des Publikums, herausfiltern.

Die Technologie hinter Gesicht-Scans kann große Datenmengen von der physischen Welt zusammentragen - genauso wie es die Online-Welt mit dem behavioristischen Targeting tut. Und somit könnte die physische Medienwelt ihren komparativen Nachteil gegenüber der Online-Welt aufholen", so Metalworks-Chef Nico Abbruzzese. "Schon jetzt verwenden viele Outdoor-Plätze diese Art der Technologie."

Ziel ist es, Kunden nach Kategorien wie Alter, Hautfarbe oder Geschlecht einzuteilen, um somit relevante Werbung und Empfehlungen zu kreieren. "Das Wichtigste ist, den Einzelhändlern einen tieferen Einblick zu gewähren, so dass diese dann ihre Entscheidungen anhand der zur Verfügung stehenden Daten anpassen können und nicht mehr nur abhängig sind vom Konsumenten-Feedback oder vom unternehmerischen Gespür", so Abbruzzese abschließend. (pte)

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