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03.05.2012 Rudolf Felser

SER: Big Data-Probleme mit ECM lösen

SER hat jüngst bei der Pentadoc ECM-Entscheiderkonferenz in München den Beweis angetreten, dass Big Data mit Enterprise Content Management (ECM) in den Griff zu bekommen ist.

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"Big Data" wurde bislang von Marktforschern ausschließlich als Problem betrachtet, das mit den Mitteln der Business Intelligence (BI) und mit Storage-Lösungen für Massendaten gelöst werden muss. Das Unternehmen SER sieht jedoch auch integriertes Enterprise Content Management als Lösung. Sechs der SER-Referenzen in Europa verwalten mit DOXiS4 heute schon ein Datenvolumen im zweistelligen Petabyte-Bereich.

Im Vortrag "Big Data Big Problem – Wohin mit der Datenflut?" wies SER darauf hin, dass die unstrukturierten Daten in den Unternehmen dominieren. Etwa 80 Prozent aller derzeit in Firmen anfallenden Informationen bestehen aus unstrukturierten Daten wie Dokumente, E-Mails, Präsentationen und zunehmend auch Videos. Große unstrukturierte Datenmengen sind jeher das klassische Anwendungsgebiet von Enterprise Content Management.

Business Intelligence bietet hervorragende Möglichkeiten zur Automatisierung des Berichtswesens (Reporting), erweitert um "Business Analytics" lassen sich zudem Prognosen zukünftiger Entwicklung treffen. "Das Sammeln und das Aufbewahren von Big Data allerdings ist ureigene Aufgabe von Enterprise Content Management. Keine andere Technologie ist hierfür besser geeignet", so Hartmut Gailer, Geschäftsführer der SER Solutions Österreich.

Dass ECM für Big Data in der Praxis erfolgreich angewandt wird, belegt SER anhand zweier Beispiele. Eine öffentlich-rechtliche Gemeinschaftseinrichtung hält mittlerweile 1,2 Mrd. Dokumente im direkten Zugriff. Rund 300.000 Abfragen pro Tag werden täglich von 1.300 Mitarbeitern von insgesamt neun angeschlossenen öffentlich-rechtlichen Anstalten und dazu noch externen Dienstleistern an das SER-System gestellt. Ein Mobilitätsunternehmen stellt für bis zu 70.000 Anwender 600 Mio. Dokumente für die Recherche zur Verfügung. Der Zugriff erfolgt hier über ein Portal. SER ist davon überzeugt, dass beide Systeme, ECM und BI, zusammen sehr sinnvoll ohne Überschneidungen eingesetzt und genutzt werden können. (pi)

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