Gastkommentar: Connected Mobile Devices im Arbeitsumfeld Gastkommentar: Connected Mobile Devices im Arbeitsumfeld - Computerwelt

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Gastkommentar: Connected Mobile Devices im Arbeitsumfeld

Mobile Geräte werden täglich im Arbeitskontext genutzt. Diese Entwicklung kann auch bei der Bedienung von technischen Geräten und Maschinen ein vereinfachtes und somit noch produktiveres Arbeiten ermöglichen.

Christian Bechinie, USECON

Christian Bechinie, USECON

© USECON

Interessant ist vor allem der Umstand, dass die technologische Kraft bestehender, moderner Mobilgeräte auch im Arbeitsfeld noch viel effizienter genutzt werden kann, wenn vorhandene Sensoren in mobilen Geräten richtig angesprochen werden.

Eine personalisierte App auf mobilen Endgeräten kann sich z.B. mittels iBeacons automatisch verorten. Über die eingebaute Kamera kann sich das mobile Gerät durch optische Marker zusätzlich mit Maschinen und technischen Geräten wie zum Beispiel einem Kopierer oder Geldautomaten direkt visuell verbinden. Dadurch werden kontextbezogene augmentierte Visualisierungen und Hilfestellungen für Benutzer möglich. Gerade bei Tasks im Bereich der Fehlerbehebung, die selten durchgeführt werden, kann dadurch die Unsicherheit im Umgang mit Geräten verringert werden. Ein klassisches Beispiel wäre hier der Papierstau in einem größeren Kopierer oder auch der Kartenstau im Geldautomaten. In solchen Fällen stellt sich immer die Frage der Fehlerlokalisierung und -behebung. Der Vorteil augmentierter Visualisierung besteht in ihrer direkten Einbettung. Notwendige Arbeitsschritte werden so unmittelbar am jeweiligen Gerät angezeigt. Das geistige Übersetzen von einer Abbildung in einem Handbuch oder einer On-Screen-Anleitung in den realen Kontext entfällt. Die automatische Verortung des mobilen Geräts durch Sensorik vereinfacht die Interaktion weiter, da unmittelbar notwendige Informationen für die Benutzer direkt angeboten werden können.

Es müssen einige Aspekte berücksichtigt werden, um aus Endgeräten eine gewinnbringende User Experience herauszuholen. Dies wären Gesichtspunkte der Handhabung wie die Dauer der Position in der das mobile Gerät gehalten werden muss, um eine Aufgabe zu lösen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist ein präzises Interaktionsdesign, das die notwendigen Workflows für die Nutzung von mobilen Services optimal gestaltet.

* Christian Bechinie ist Co-Lead im Designteam bei USECON.

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