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Cloud Storage leicht gemacht

Alles aus Dropbox, OneDrive, MediaFire, Google Drive & Co. herausholen - mit diesen Tipps.

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SPEICHERORT ANPASSEN
Um die Cloud wirklich nahtlos in das System zu integrieren, muss man den Standardspeicherpfad von den Programmen ändern.

In Microsoft Office 2010 und 2013 beispielsweise, kann man den standardmäßigen Speicherpfad in den Optionen unter dem Punkt "Datei Optionen" umändern. Man muss die Option "standardmäßig am Computer speichern" anhaken und anschließend den Pfad umändern. Neu erstellte Dokumente werden dann direkt in der Cloud gespeichert.

Die genaue Vorgehensweise ist von Programm zu Programm unterschiedlich. Bei den meisten Programmen kann man den standardmäßigen Pfad konfigurieren. Wenn man den Pfad in allen Programmen geändert hat, kann man von jedem Gerät aus auf seine Daten zugreifen. Besonders praktisch ist es, wenn man E-Mail Anhänge und To-Do Listen in der Cloud speichert (falls man nicht bereits ein Programm wie OneNote oder Evernote benutzt).

Google Drive bietet sehr viel Gesamtspeicher und ein Limit von 10 GB pro Datei - somit ist es eine sehr gute Wahl wenn man Fotos speichern möchte. Dropbox und OneDrive bieten außerdem eine Option, dass jedes Foto, das man mit dem Smartphone oder Tablet aufnimmt, direkt in die Cloud geladen wird. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man kann von überall aus auf seine Fotos zugreifen. Aber Achtung: Medien-Dateien können schnell den gesamten Speicherplatz belegen und mit einem Gratis-Cloud-Account erhält man normalerweise nicht besonders viel Platz.

ZUGRIFF VON UNTERWEGS
Wenn man mehrere Cloudanbieter gleichzeitig verwendet, möchte man eine einfache Lösung, um auf die unterschiedlichen Speicherplätze zuzugreifen. Denn es wird mit der Zeit ziemlich nervig, wenn man andauernd zwischen den verschiedenen Apps wechseln muss.

Jolidrive ist ein kostenloser, webbasierender Datei-Explorer mit einer klaren und intuitiven Benutzeroberfläche. Mit diesem Programm kann man das eben genannte Problem schnell lösen, Jolidrive verbindet sich zu all den verschiedenen Clouds und man kann alle Konten in einer App verwalten. Außerdem erstellt die App nützliche Grafiken die den freien Speicherplatz für jeden Account anzeigen. So hat man immer die wesentlichen Dinge im Überblick.

Um Jolidrive zu verwenden, muss man einfach einen Account bei den diversen Cloudprovidern erstellen und anschließend die Zugangsdaten in Jolidrive eingeben. Danach kann man über den Browser auf seine Daten zugreifen. Man kann sogar Videodateien wiedergeben oder Dokumente über die Jolidrive-Oberfläche editieren – eine nützliche Option, wenn man mit einem mobilen Gerät unterwegs ist, oder einen fremden PC verwendet. Leider ist es nicht möglich, dass man über Jolidrive die Daten von einem Cloudservice zu einem anderen verschiebt. Das Webinterface funktioniert zwar sehr gut, aber es wird zusätzlich zur Weboberfläche auch eine App für iOS (iPhone, iPad, etc.) angeboten.

BACKUPS UND DIE CLOUD
Auch wenn man all seine Daten in der Cloud speichert, sollte man ein regelmäßiges Backup auf seiner lokalen Festplatte erstellen. Eine Cloud bietet den Vorteil, dass Daten bereits redundant vom Provider gespeichert werden, es ist also äußerst unwahrscheinlich, dass die Daten verloren gehen. Aber man sollte trotzdem auf Nummer sicher gehen – es kann immer passieren, dass der Cloudservice geschlossen wird oder es technische Probleme gibt, besonders bei kleineren und neuen Anbietern. (idg/rnf)

Dieser Beitrag basiert auf einem Artikel der amerikanischen PCWorld.

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