Rechenzentrum statt Serverkammerl Rechenzentrum statt Serverkammerl - Computerwelt

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23.04.2015 :: Printausgabe 7/2015 :: pi/Oliver Weiss

Rechenzentrum statt Serverkammerl

Die Familie Weitzer betreibt in Graz und Wien insgesamt vier Hotels und ist dabei auf eine leistungsfähige und ausfallsichere IT angewiesen. Ohne eigene IT-Abteilung lässt sich diese aber nicht bewerkstelligen. Die Lösung: Managed Services.

Das Hotel Weitzer in Graz.

Das Hotel Weitzer in Graz.

© Weitzer Hotels

Seit mehr als 100 Jahren ist die Familie Weitzer im Hotelgeschäft tätig. Seit 2003 liegt es an Florian Weitzer, den vier eigentümergeführten Hotels mit drei Standorten in Graz – Das Weitzer, Hotel Wiesler, Daniel Graz – sowie einem Standort in Wien, dem Daniel Vienna, seinen persönlichen Stempel zu verpassen. Mit viel Gespür für den Puls der Zeit baut er dabei nicht auf abgeklärte Konzepte und Copy & Paste, sondern entwickelt für jedes Haus eine eigenständige und in sich stimmige Hotelwelt. Allen gemein ist der Verzicht auf veraltete Strukturen und der Mut, unkonventionelle Ideen zu realisieren.

Zu diesem Zweck betrieb das Hotel Weitzer bisher eine zentrale Serveranlage im Haus, von der aus alle Hotels des Unternehmens mit IT-Services versorgt wurden. "Vor zwei Jahren haben wir mit umfangreichen Modernisierungen in unseren Häusern begonnen. Da unsere bestehende IT-Infrastruktur veraltet war, wollten wir sie ebenfalls auf komplett neue Füße stellen", erklärt Erich Langthaler, Operations Manager der Weitzer Hotels, die Ausgangssituation. "Über unseren Komplett-Telekommunikationsanbieter Tele2, der uns umfassend berät und betreut, sind wir auf diese Weise zu ACP gekommen."

Michael Köck, Projektmanager und Consultant bei ACP: "Tele2 hat uns zunächst mit der Konzeption der neuen IT-Serverstruktur für das Hotel Weitzer beauftragt. Gemeinsam mit Tele2 haben wir bereits bei der Planung auf eine optimale Abstimmung zwischen unseren Leitungskapazitäten und der Tele2-IT-Infrastruktur geachtet. Dieses Konzept hat den Kunden überzeugt und so wurde die komplette Integration der Lösung realisiert." Tele2 zeichnet dabei für die Leitungen und Anbindungen sowie die Vernetzung der Häuser der Hotelkette untereinander und die Verbindung mit dem Rechenzentrum in Graz verantwortlich. In diesem Rechenzentrum befinden sich nun die Server der Weitzer Hotels.

"Wir haben uns mit Tele2 für eine Auslagerung unserer Server in ein professionelles Rechenzentrum entschieden. Eine vergleichbare Infrastruktur selbst zu betreiben, wäre für uns nicht möglich", erklärt Langthaler die Beweggründe für die Outsourcing-Entscheidung. Nach der erfolgreichen Integration übernehmen Tele2 und ACP nun den Betrieb und die Betreuung der IT-Server- und IT-Infrastruktur im Rahmen von Managed Services. "Wir haben uns für ein komplettes Managed Service entschieden. Dazu zählen das MPLS Top Net, Endgeräte, Server, Virtualisierung, Citrix, Storage, das Gäste-WLAN vom Accesspoint bis zum Internetzugang sowie Security von der Firewall bis hin zum Virenschutz."

Die Mitarbeiter der Weitzer Hotels in der Verwaltung und den Rezeptionen arbeiten nun mit Thin Clients. "Alle IT-Services für unsere Mitarbeiter werden zentral über das Tele2-Rechenzentrum bezogen und dort von ACP verwaltet. Für die virtuellen Desktops haben wir aber nicht nur neue Geräte angeschafft, sondern mit der Unterstützung unserer Partner auch Altgeräte mit bestehender Software übernommen und in Thin Clients umgewandelt", so Langthaler.

KEINE IT-MITARBEITER
Einer der wichtigsten Gründe, warum sich die Weitzer Hotels für den Betrieb der IT im Managed-Service-Modell entschieden haben, ist, dass das Unternehmen keine eigenen IT-Mitarbeiter beschäftigt. Zudem haben sich die Anforderungen an die IT in den vergangenen Jahren stark verändert, was nicht zuletzt natürlich auch zu einer gewissen Abhängigkeit von der IT im täglichen Alltag führt. "Es gibt heutzutage nahezu keine Abläufe im Hotel mehr, die nicht auf computergestützte Programme zurückgreifen bzw. erst durch diese möglich gemacht werden", sagt Langthaler. "Ob es das Reservierungsprogramm mit seinen Online-Anbindungen ist, das Kassensystem, das Schließsystem: Ohne IT wäre ein Hotel heutzutage nicht mehr vorstellbar." Speziell das Zusammenspiel der einzelnen Programme spielt hierbei eine wichtige Rolle. Ein Systemfehler oder der Ausfall eines Systems kann daher zu erheblichen, auch wirtschaftlichen Schäden führen. "Daher benötigen wir eine redundante und damit hochleistungsfähige IT in einem professionellen 24/7-Betrieb und das können uns Tele2 und ACP bieten", erklärt Langthaler. "Die enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern war uns dabei sehr wichtig, denn auf diese Weise konnten auch größere Herausforderungen gemeinsam schnell gelöst werden."

Im Arbeitsalltag steht das ACP-Team hinter dem Hotel Weitzer. "Unser User-Support unterstützt die Mitarbeiter während der Arbeitszeiten. Hier behandeln wir alle Probleme rund um die Clients. Die gesamte Hardware ist redundant ausgelegt und für die kritischen Systeme steht ein 24/7-Support zur Verfügung, der einen reibungslosen Ablauf aller Geschäftstätigkeiten gewährleistet", erklärt ACP-Mann Köck. Im Ernstfall kann ACP auf alle Systeme remote zugreifen und eine sofortige Problemlösung gewährleisten. "Damit decken wir außer Hardware-Defekten alle Problemfälle ab."

"Tele2 und ACP bieten uns die richtige Mischung aus höchster Sicherheit, Professionalität und der nötigen Flexibilität, die unser Arbeitsalltag voraussetzt", sagt Langthaler. "Besonders wichtig war uns außerdem ein persönlicher Kundenservice. Wir haben bei unseren Partnern eine zentrale Ansprechperson, die für unsere IT-Anliegen zuständig ist und uns damit auf unbürokratische Weise und über kurze Wege rasche Problemlösungen im Ernstfall garantiert." Gradmesser für die Zufriedenheit mit der neuen IT ist unter anderem die hohe Nutzerakzeptanz: "Unsere Mitarbeiter sind problemlos auf die neuen Thin Clients umgestiegen. Gibt es Fragen oder Probleme, werden diese mit Rat und Tat gelöst."

"Viele unserer Kunden stehen vor denselben Herausforderungen wie das Hotel Weitzer: Sie benötigen eine hochleistungsfähige und sichere IT, verfügen aber nicht über die Kapazitäten, diese selbst zu betreuen. Managed Services sind daher ideal, um von der Server- oder Clientbetreuung bis hin zum Full Managed Service alle Anforderungen abzudecken", sagt ACP-Consultant Köck. "Durch unsere gute Partnerschaft zu Tele2 können wir diese Services mit entsprechenden Anbindungen und Vernetzungen einfach kombinieren und so ein leistungsfähiges Gesamtpaket bieten – vom Rechenzentrum bis zum Arbeitsplatz." (pi/oli)

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