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12.02.2016 pi/Rudolf Felser

Österreichische SKIDATA öffnet Radtresor über IBM-Cloud

Die Nachfrage nach sicheren Stellplätzen für Fahrräder steigt angesichts hochwertiger E-Bikes und Pedelecs immer stärker. Deshalb hat die SKIDATA AG mit dem Partner Raddepot eine geschlossene Box für Fahrräder entwickelt, die sich über eine mobile App öffnen lässt. Gespeichert und für die Abrechnung ausgewertet werden die Daten in der SoftLayer Cloud von IBM. Auch andere SKIDATA Zutritts- und Ticketlösungen für Parkhäuser, Stadien, Skilifte oder Lagerräume lassen sich zukünftig über die IBM Cloud managen.

Raddepot - App öffnet Zugang zu Fahrradbox

Raddepot - App öffnet Zugang zu Fahrradbox

© IBM

"Mit der SoftLayer Cloud von IBM verfügen wir über eine standardisierte IT-Infrastruktur, auf die unsere Kunden jederzeit zugreifen können, egal ob sie in Santiago, Seoul oder Salzburg zuhause sind", sagt Christian Wenninger, Business Development Manager bei der SKIDATA AG. "Dabei bietet IBM nicht nur eine hohe Verfügbarkeit mit sicherer Datenverarbeitung, sondern auch kurze Reaktionszeit aus der Cloud. Das ist unabdingbar, wenn es um das Öffnen und Schließen von Türen oder Schranken geht."

Auf der CeBIT 2016 in Hannover zeigt IBM, welche neuen Zutritts- und Ticketlösungen die SKIDATA AG mit der Cloud entwickelt hat. Das mittelständische Unternehmen mit Hauptsitz in Salzburg ist führend in diesem Bereich. SKIDATA beschäftigt rund 1.200 Mitarbeiter, ist in mehr als 90 Ländern vertreten und gehört zur Schweizer Kudelski Gruppe. Die Systeme von SKIDATA ermöglichen Personen oder Fahrzeugen den Zugang zu Skigebieten, Parkhäusern, Stadien oder Freizeitparks.



Vor fast 40 Jahren hatte SKIDATA mit Zugangskontrollen für Skilifte begonnen – daher der Firmenname. Bisher wurde die Hardware für die Zutrittslösungen direkt am Einsatzort installiert und betrieben – doch zukünftig sollen verstärkt cloudbasierende Anwendungen zum Einsatz kommen.

Mit der Entscheidung für die IBM Cloud erschließt sich SKIDATA das Potenzial eine global verfügbare Infrastruktur mit einheitlichen Sicherheitsstandards, die aus rund 40 Rechenzentren weltweit gespeist wird. Die Kombination aus Cloud und mobiler App bietet Kunden von SKIDATA die Möglichkeit, unterschiedliche Zugangssysteme zentral zu managen. Physische Systeme wie Schranken, Drehkreuze oder Türen lassen sich über die Cloud aktivieren und innerhalb einer Sekunde öffnen – selbst wenn es parallel zu mehreren hundert Anfragen kommen sollte.

RADBOXEN IN SALZBURG, HARD UND WIEN

Einer der ersten Kunden für die Cloudlösung ist das Wiener Unternehmen Raddepot, das derzeit in den Städten Salzburg, Hard und Wien abschließbare Boxen für Fahrräder anbietet. Die mobile App können Radfahrer nach einer kurzen Anmeldung nutzen, um Radboxen zu reservieren und über das Smartphone zu öffnen. In der Cloud werden die Daten gespeichert und für eine minutengenaue Kostenabrechnung verwendet. Gerade der Zuwachs hochwertiger Elektrofahrräder führt dazu, dass die Nachfrage nach sicheren Abstellplätzen in den Städten zunimmt.

Eine andere Zugangslösung hat SKIDATA in der Schweiz realisiert: Über die IBM Cloud werden die Türen von Lagerräumen geöffnet – so genannte Self-Storage-Boxen. Auch hier buchen, öffnen und bezahlen die Kunden über das Smartphone, wobei die mobile App auch den Zutritt zu den Aufzügen und dem Gebäude regelt, in dem die Self-Storage-Boxen stehen. Demnächst will SKIDATA auch RFID-gestützte Cloudlösungen einsetzen, um beispielsweise in Großbritannien die Schranken von Parkhäusern zu öffnen.

"Über unsere Cloud können wir SKIDATA weltweit eine IT-Infrastruktur zur Verfügung stellen, die sich auf kundenspezifische Zutrittssysteme anpassen lässt und über unsere weltweit mehr als 40 Rechenzentren nahezu unbegrenzt skalierbar ist", sagt Bernd Obermayer, IBM Cloud Leader Austria. "Auf der CeBIT wollen wir unseren Besuchern anhand zahlreicher Beispiele zeigen, wie variabel und sicher der Einsatz cloudbasierter Lösungen ist – egal ob es sich um IT-Systeme für mittelständische oder große Unternehmen handelt." (pi/rnf)

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