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10.02.2012 :: Printausgabe 03/2012 :: Edmund E. Lindau

Kommentar: "Lost in Cloud"

Mit der Verhaftung von Mega-Upload-Gründer Kim Schmitz in Neuseeland ist dem FBI ein großer Schlag gegen die illegale Verbreitung multimedialen Contents gelungen.

Die RIAA (Recording Industry Association of America) bezeichnet Meg aUpload als einen der bekanntesten und berüchtigtsten File-Sharing-Diensten in den USA, der in erster Linie zum Tausch illegaler Inhalte diente. Das Gerichtsverfahren wird dessen Dimensionen ausloten.

Gleichzeitig war Mega Upload aber auch ein Filehoster von legalen Dateien. Nach der Beschlagnahme der Server sind diese Daten von weltweit geschätzten 50 Millionen Usern »futsch«. Ein Effekt, der auch bei anderen Cloud-Computing-Angeboten jederzeit – siehe Amazon – eintreten kann. Womit sich die Frage stellt: Wie sicher sind private wie Firmendaten »in the cloud«? Simple Pannen, FBI, Patriot-Act und Cybersecurity-Act machen vieles möglich. US-Cloud-Anbieter beklagen mittlerweile einen massiven Wettbewerbsnachteil. Sobald eine Konzernverbindung in die USA besteht, herrscht nicht nur Auskunftspflicht.

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