Gastkommentar: Nur echte Cloud-Dienste sparen Kosten Detail - Computerwelt

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21.04.2011 Damianos Soumelidis*

Gastkommentar: Nur echte Cloud-Dienste sparen Kosten

Wir nutzen ja schon seit Jahren Cloud Computing, sagen viele CIO.

Kein Wunder, verpassen doch die Hersteller ihren Infrastruktur-Konzepten einen Anstrich in der Modefarbe Cloud. Nur leider fehlt diesen Lösungen oft der eigentliche Clou der Wolke, denn die Kombination aus Servern, Storage, sowie Virtualisierungs- und Managementsoftware ist noch lange nicht Cloud Computing. Die Kosteneinsparungen von bis zu 40 Prozent resultieren aus dem gezielten und bedarfsgerechten Einsatz. Analysieren wir die Einsparungspotenziale am Beispiel von Collaboration SaaS, konkret Microsoft Exchange, Live Meeting, Sharepoint und Lync:

Attraktivere Kostenmodelle durch Skaleneffekte: Selbst große Organisationen erreichen nicht die Skaleneffekte der Cloud Service Provider. Durch ihre Volumina lasten sie die Infrastruktur besser aus und erzielen wesentliche Einkaufsvorteile. Im Vergleich: Eine hausintern betriebene Exchange-Mailbox kostet zwischen acht und zwölf Euro. Als Cloud-Broker versorgen wir mehr als eine Million User über unsere Plattform und können eine Mailbox aus der Cloud mit allen Features und fünf GB Speicherplatz für rund fünf Euro anbieten. 30 bis 60 Prozent weniger Kosten für denselben Dienst.

In der Cloud wird nichts Unnötiges bezahlt: Der hauseigene Exchange-Server ist demokratisch: Alle User sind gleich und kosten auch gleich viel. Es macht keinen Unterschied, ob alle Benutzer den Outlook-Client, Activesync, Archivierung, Live Meeting, etc. benötigen oder nicht. Die Funktionalität wird bestenfalls deaktiviert aber nicht aus dem System verbannt. Folglich hat man mehr, als man tatsächlich braucht. Anders als bei der bedarfsorientierten Nutzung und Abrechnung der Cloud Services. Manche User benötigen nur Outlook Web-Access-Zugang? Dann zahlt das Unternehmen auch nur die Kosten für diese Funktionalität. Größe der Mailbox? Ein halbes GB, ein GB, fünf GB? Der Preis richtet sich nach dem Bedarf. Eine Kategorisierung der Benutzer und deren Bedürfnisse spart Geld. Je nach Heterogenität zwischen zehn und 40 Prozent.

Temporäre Dienste: Gesetzt den Fall, Sie benötigen Live-Meeting-Funktionalität nur auf Dienstreisen. Oder ein Schreibzugriff für Sharepoint ist während eines dreiwöchigen Projektes notwendig. Wozu haben Sie diese Ressourcen dann das ganze Jahr? Vernünftige Cloud-Services bieten Collaboration-Dienste tageweise an. Der Unterschied zwischen diesem Modell und einem Vollzugang bedeutet bares Geld.

* Damianos Soumelidis ist Geschäftsführer von Hexa Business Services.

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