Gastkommentar: Storage-Trends 2011 Detail - Computerwelt

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06.04.2011 Hans Schramm*

Gastkommentar: Storage-Trends 2011

Cloud Computing ist 2011 ein wichtiger Trend und eröffnet neue Chancen im Storage-Umfeld. Zu prüfen ist, ob sich eine Verlagerung eigener Storage-Kapazitäten in die Cloud lohnt.

Dabei ist der Cloud-Ansatz durch die transparente Abrechnung von Ressourcen für die Budgetierung interessant. Sogar für Unternehmen, die bereits über eine gut ausgebaute Storage-Infrastruktur verfügen, kann es sich auszahlen, bei Spitzenbedarf Daten in die Cloud auszulagern. Bei der Migration des eigenen Datenbestandes in die Cloud müssen Unternehmen zunächst die Frage nach der Sicherheit der Daten stellen und bewerten, inwieweit sie von kritischer Bedeutung sind. Handelt es sich um häufig genutzte oder sensible Daten, sollte eine Speicherung im eigenen Rechenzentrum erfolgen. Bei stark schwankendem Volumen mit geringer Abrufhäufigkeit und weniger kritischem Status könnten Daten in der Cloud gespeichert werden. Eine Auslagerung der Daten ist auch interessant, weil die SLA der Anbieter Sicherung und Verfügbarkeit des Datenbestandes sicherstellen.

Die Konsolidierung der Datenbestände ist dabei aus verschiedenen Gründen erforderlich, vor allem deshalb, weil die verteilte Administration von Daten kostenintensiv ist und oft keinen Mehrwert bietet. Außerdem sorgt Storage-Konsolidierung für eine zentrale und sichere Datenhaltung und mehr Energieeffizienz. Auch die zunehmende Verbreitung virtueller Umgebungen macht den Einsatz von Storage Area Networks (SAN) notwendig. Da virtuelle Server nicht den physikalischen zuzuordnen sind, wäre ein Massenspeicher, der einem physikalischen Server zugeordnet ist, nicht sinnvoll. Die Notwendigkeit eines virtuellen Speicherkonzeptes stärkt die Nachfrage nach SAN-Lösungen.

Bei wachsenden Datenvolumen spielt die schnelle Datenübertragung eine immer wichtigere Rolle. Vorhandene Fibre-Channel-Installationen verschwinden allmählich zugunsten von 10-Gbps-Ethernet und Fibre Channel over Ethernet (FCoE). Dabei fungiert das 10-Gbps-Ethernet als Einstieg in eine Infrastruktur mit höheren Transferraten. Komponenten für eine durchgehende Nutzung von FCoE sind vorhanden – der Weg vom Converged Network Adapter über geeignete Switches bis zu den Storage Arrays ist damit geebnet. Sinnvoll ist ein Umstieg auf DCB-basierte Komponenten bei der Planung von neuen Rechenzentren und größeren IT-Infrastrukturen.

* Hans Schramm arbeitet als Field Product Manager Enterprise bei Dell.

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