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06.05.2009 Oliver Weiss

Ängste vor der Wolke sind unbegründet

Viele Unternehmen haben Bedenken zum Thema Sicherheit bei Cloud Computing. Diese sind laut dem Network-Security-Experten Clavister jedoch unnötig.

Cloud Computing bietet den Vorteil, über einen einzigen Provider eine Vielzahl an IT-Kapazitäten als Service ins Netz auszulagern. Somit hat es das Potenzial, zu einem der größten Trends in der IT-Landschaft zu werden. Dennoch äußern viele Unternehmen Bedenken zum Thema Sicherheit und Datenschutz in der Wolke. Diese sind laut dem Network-Security-Experten Clavister jedoch unnötig.

Andreas Åsander, VP Product Management bei Clavister, erklärt: "Cloud Computing ist simpel: Auf der einen Seite befinden sich die Client-Computer und die für den Zugriff auf das Cloud Computing-System erforderlichen Applikationen. Auf der anderen Seite sind die verschiedenen Computer, Server und Datenspeicherungssysteme, die die unterschiedlichen SaaS-Services (Software as a service) aus der Wolke zur Verfügung stellen. Da diese Software-Ressourcen als Dienst angeboten werden, besteht die Grundidee darin, dass User bzw. Unternehmen keine Fachkenntnisse oder gar Kontrolle über die Systeme, die sie nutzen, benötigen. Sie müssen nur ein gewisses Vertrauen mitbringen, Daten an die Wolke zu senden und wieder zu empfangen."

Industrie-Experten behaupten, dass die Cloud-Technologie in fünf Jahren in jedem Business, das über IT verfügt, präsent sein wird. Dies wird die gesamte Computerindustrie verändern. Åsander fügt hinzu: "Viele Unternehmen haben jedoch ernsthafte Bedenken um den Schutz und die Sicherheit ihrer Daten. Der Gedanke, wichtige Informationen einer anderen Organisation zu überlassen, bereitet ihnen Sorgen. Sie zögern, Cloud Computing zu nutzen, weil sie befürchten, ihre Daten nicht mehr länger hinter Schloss und Riegel zu verwahren."

Bei der Einführung von Cloud Computing müssen Unternehmen spezifische Sicherheitsbelange berücksichtigen. Hierzu zählen die Aufrechterhaltung der Kontrolle über die Sicherheitspolitik der Applikationen und Dienste. Der Dienstleistungsvertrag (Service Level Agreement) zwischen SaaS-Anbieter und Kunden wird dadurch erfüllt und somit die Einhaltung der Datenschutzschutzbestimmungen garantiert.

Für einen ausreichenden In-the-cloud-Schutz der Unternehmen empfiehlt Clavister folgende Orientierungspunkte: - Es gilt, die unternehmensweiten Sicherheitsrichtlinien, ins­­­besondere im Hinblick auf die eingesetzten Dienste innerhalb der Wolke sicherzustellen und deren Kontrolle durch Sichtbarkeit von Protokollen, sowie durch ein umfangreiches Reporting etc. zu gewährleisten.

- Überprüfen der Business Continuity und Disaster Recovery-Maßnahmen.

- Sicherstellen, dass die vom Cloud Computing-Provider genutzte Virtualisierungsplattform den freien Im- und Export von Daten ermöglicht.

- Wichtig ist der Rat von unabhängigen Security-Spezialisten, sodass nichts dem Zufall überlassen wird.

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