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07.05.2009 Thomas Mach

Machtwort: Wankelmütige Säulen der IT-Welt

Blackberry, iPhone und Co setzen in der Geschäftswelt zum Höhenflug an. Kaum einer, der heute nicht zumindest einen Begleiter in der Tasche hat.

Blackberry, iPhone und Co setzen in der Geschäftswelt zum Höhenflug an. Kaum ein Business-Treibender, der heute nicht zumindest einen smarten Begleiter in der Tasche hat. Besonders der mobile Zugang zu den eigenen E-Mails trieb in den vergangenen Jahren den Boom der Nachfrage nach Mobiltelefonen an, die mehr können als nur reine Sprachtelefonie. Doch nur wenige andere Business-Anwendungen haben in der Vergangenheit den Weg auf Handys gefunden.

Eine Situation die sich in den vergangenen Monaten grundsätzlich gewandelt hat. Bedingt durch Apples iPhone und den dazugehörigen Appstore erleben mobile Business-Anwendungen aktuell einen regelrechten Boom. Alleine im erwähnten Appstore finden sich mittlerweile Anwendungen nahezu jedes größeren Business-Software-Anbieters. Von Oracle über Salesforce.com bis hin zu SAP und Qliktech versuchen die Hersteller, im wachsenden Markt Fuß zu fassen. Nicht ohne Grund erst zum jetzigen Zeitpunkt, wie Qliktech-DACH-Chef Ulrich Beckmann anlässlich der »Mobilmachung« der unternehmenseigenen BI-Software Qlikview erklärt. »Erst jetzt sind die technischen Möglichkeiten auf den Smartphones gegeben.« Beckmann meint damit, dass – vor allem durch die Bedienungs- und Ansichtsmöglichkeiten des iPhone – erst heute eine sinnvolle Nutzung der Anwedungen möglich ist.

Dabei liegt die Zukunft des Business eindeutig in wachsender Mobilität. Nicht nur auf Smartphones, aber auch. Dazu trägt vor allem auch Cloud Computing bei. Denn Software aus der Wolke ermöglicht es, Anwendungen unabhängig vom jeweiligen (persönlichen) Standort zu nutzen.

Doch Cloud Computing ermöglicht noch viel mehr. Vor allem Hoffnung. Denn bedingt durch das zunehmend schwierige wirtschaftliche Umfeld (Stichwort Krise) suchen Hersteller wie Anwender vermehrt nach Wegen, Kosten und Komplexität heutiger Anwendungslandschaften unter Kontrolle zu bekommen. Galt vor einem Jahr noch SOA als der heilige Gral der IT, kommt mittlerweile Cloud Computing die Rolle des Messias zu. Allerdings mehren sich die Stimmen, die vor einer allzu großen Cloud-Euphorie warnen. Denn wie jede Medaille hat auch die der IT-Wolke zwei Seiten. Klar winken zahlreiche Vorteile. Doch auch einige Probleme kommen auf Wolken-Enthusiasten zu. So droht etwa ein massives Datenformats-Problem. Zudem steckt hinter den Cloud-Versprechen vieler Anbieter momentan kaum mehr als eine hehre Vision.

Dennoch – die Zukunft liegt in der Wolke, ist sich das Gros der Hersteller wie auch der Experten einig. Zumindest so lange, bis eine neue IT-Theorie die Säulen der IT-Welt (erneut) zum Wanken bringt.

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