Die Dreifaltigkeit der Wolkenprobleme Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


03.06.2009 Edmund Lindau

Die Dreifaltigkeit der Wolkenprobleme

Ein Mehr an Flexibilität und signifikante Kosteneinsparungen sprechen eindeutig für Cloud Computing-Konzepte.

Klarer als die oft wolkigen Definitionen erscheinen die Vorteile, die Cloud Computing Unternehmen bringen können. Das Cloud-Modell ermöglicht es Unternehmen, ihre IT wesentlich kostengünstiger zu erwerben und zu nutzen. Und das ist in Krisenzeiten ein bestechendes Argument.Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen könnten davon profitieren.

Mit Hilfe von Cloud-Services lässt sich beispielsweise die Einführungszeit neuer Anwendungen verkürzen, wenn IT-Verantwortliche die dazu benötigte Infrastruktur etwa in Form von Server-Kapazität von einem Dienstleister beziehen. Damit entfallen auch die Kosten für das Beschaffen zusätzlicher Rechner. Forrester Research verweist in einer Studie auf befragte Telekommunikationsanbieter, die bereits Erfahrungen mit Cloud-Angeboten gesammelt haben.

KOSTENREDUZIERUNG Laut eigenen Angaben gelang es ihnen, die Kapitalaufwendungen für die beim Dienstleister gehosteten Anwendungen um 30 Prozent zu senken. Hinzu kamen Personaleinsparungen im Bereich Systemadministration. IT-Abteilungen brauchen oft zu lange, um neue Anwendungen zur Verfügung zu stellen, erklären die Marktforscher das zunehmende Interesse an den neuen Diensten. Vor allem die Kapazitätsplanung in den Rechenzentren bereite vielen Probleme. Zu den frühen Cloud-Kunden von Amazon gehört beispielsweise die »New York Times«. Die Zeitung nutzte Amazons Elastic Compute Cloud (Amazon EC2), um innerhalb von 24 Stunden PDF aus rund elf Millionen redaktionellen Artikeln für ihr Online-Archiv zu generieren. Dabei griff der Verlag auf hundert EC2-Instanzen zurück. Ohne den Dienstleister hätten die IT-Verantwortlichen zusätzliche Hardware für das Projekt einkaufen müssen.

Der Unterhaltungskonzern Dreamworks schickt beispielsweise seine Rendering-Daten für Kinofilme auf Festplatten an Amazon, wo sie in der Cloud verarbeitet werden. Erfolge meldet auch der SaaS-Spezialist Salesforce.com, der mit Force.com heute eine komplette Anwendungsplattform bereitstellt. Auf deren Basis hätten Kunden bereits mehr als 60.000 Applikationen entwickelt, so CEO Marc Benioff auf der Anwenderkonferenz »Dreamforce.«

BISHERIGE ERFAHRUNGEN Die bisher erfolgreich betriebenen Cloud-Konzepte haben eines gemeinsam: sie haben sich langsam aus den vorhandenen IT-Infrastrukturen heraus entwickelt, von einer Private Cloud, die die Anwender noch selbst betrieben, über eine Managed und dann Outsourced Private Cloud bis hin zur Public Cloud, die dann komplett von einem externen Dienstleister betrieben wird.

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