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Unternehmensdaten immer häufiger außerhalb der Firewall

Im Rahmen des State of Information Report 2012 ermittelte Symantec die Vorteile und Herausforderungen, die durch den Informationszuwachs entstehen. Dabei stellte sich heraus, dass Unternehmensdaten immer häufiger außerhalb des Rechenzentrums genutzt und gespeichert werden.

Die Hälfte aller Unternehmensinformationen befinden sich in der Cloud.

Die Hälfte aller Unternehmensinformationen befinden sich in der Cloud.

© Webgalerist/Fotolia

Weltweit wird fast die Hälfte aller Unternehmensinformationen (46 Prozent) außerhalb des eigenen Rechenzentrums gespeichert. KMU liegen dabei mit 53 Prozent vor Konzernen, insbesondere, wenn mobile Endgeräte und Laptops genutzt werden. Länder wie Indien (83 Prozent), China (60 Prozent) und Singapur (60 Prozent) liegen deutlich über dem weltweiten Durchschnitt. Der Digital Information Index zeigt außerdem, wo ein hoher Informationszuwachs zu erwarten ist – und wie das weltweite Datenwachstum aussieht. Indien und China sind beispielsweise Länder mit großem Informationszuwachs, während für Japan und Frankreich geringere Werte zu erkennen sind.

Trotz der Vorteile moderner Technologien und kontinuierlichen Datenwachstums, gab ein Viertel der befragten Unternehmen an, durch die Cloud und mobiles Arbeiten vor neuen Herausforderungen zu stehen: Mehr als ein Drittel der befragten Firmen hat bereits vertrauliche Informationen durch den Verlust oder Diebstahl von mobilen Geräten verloren. Zudem sei es schwierig, immer die richtigen Daten zu finden, da Mitarbeiter die Informationen weitgehend unorganisiert speichern. Dabei beträgt die Speicherauslastung innerhalb der Unternehmens-Firewall im Schnitt nur 31 Prozent, noch geringer ist sie außerhalb des Rechenzentrums.

Die steigende Mobilität im Berufsleben trägt zum Informationswachstum bei. Tatsächlich werden weltweit 14 Prozent der Unternehmensinformationen auf Smartphones und Tablets gespeichert. Vergleicht man hier die Unternehmensgröße, liegen große Firmen mit 14 Prozent vor KMU (11 Prozent). Global werden außerdem bereits 28 Prozent der Informationen von unterwegs abgerufen – auch hier führen große Unternehmen mit 31 Prozent das Feld vor den KMU (25 Prozent) an. Die Kosten- und Flexibilitätsvorteile beim Speichern von Daten in der Cloud führen zu diesem hohen Anteil am gesamten Informationsaufkommen. Weltweit wird fast ein Viertel aller Unternehmensinformationen in privaten, öffentlichen oder hybriden Clouds gespeichert. 

Gerade weil der Datenfluß von Unternehmen über das interne Rechenzentrum hinausgeht, ist Informationsmanagement heute wichtiger denn je. Damit Unternehmen die Auswirkungen des Datenwachstums besser in den Griff bekommen, gibt Symantec folgende Empfehlungen:

Fokussierung: Durch Bring Your Own Device (BYOD) und die Cloud bleiben Informationen nicht länger innerhalb des Unternehmens. Der Schutz der Daten muss sich daher auf die Informationen selbst und nicht auf Geräte oder Rechenzentren konzentrieren. 
Bewertung: Unternehmen müssen zwischen unnötigen und wertvollen Informationen unterscheiden und relevante Daten entsprechend schützen.
Effizienz: Deduplizierung und Archivierung helfen Unternehmen, Informationen besser zu schützen und gleichzeitig weniger Speicherplatz zu verbrauchen. So können sie mit dem exponentiellen Datenwachstum Schritt halten.
Konsistenz: Wichtig sind durchgängige Regeln für den Umgang mit Informationen, die überall umgesetzt werden können, egal ob diese in physikalischen, mobilen,  virtuellen oder Cloud-Umgebungen liegen.
Flexibilität: Unternehmen müssen flexible Infrastrukturen bereitstellen, die Wachstum gewährleisten.

"Unternehmen entwickeln sich in einer völlig neuen Art und Weise weiter. Über mobile Endgeräte und die Cloud können Mitarbeiter von nahezu überall auf Informationen zugreifen – sensible Daten verlassen so die traditionellen Grenzen der IT. Insofern muss man verstärkt darüber nachdenken, wie Informationen bestmöglich geschützt werden können", sagt Francis deSouza, Group President, Enterprise Products and Services bei Symantec.

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