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12.12.2011 Rudolf Felser

Silver Peaks CTO skizziert IT-Trends von 2012

David Hughes, Chief Technology Officer von Silver Peak Systems, wagt einen Blick in die "Kristallkugel".

Welche Neuerungen, aber auch Herausforderungen bringt das Jahr 2012 für IT-Abteilungen, Service Provider und User? David Hughes, Chief Technology Officer von Silver Peak Systems, einem Anbieter von WAN-Optimierungslösungen für den Einsatz in Rechenzentren und Cloud Computing-Umgebungen, wagt einen Blick in die "Kristallkugel".

Viele Unternehmen setzten 2011 in großem Maß auf die Virtualisierung von Servern, Storage-Kapazitäten und Desktop-Umgebungen. Und sie starteten Gehversuche mit Cloud Computing. Für viele IT-Experten, die beide Trends als "Hype" abtaten, kam diese Entwicklung überraschend. Auch im kommenden Jahr wird sich die Transformation der IT-Landschaft fortsetzen und Chief Information Officer dazu zwingen, ihre Rolle völlig neu zu überdenken.

Laut Hughes sind es insbesondere folgende technologische Entwicklungen, die zu einer Umwälzung der IT-Landschaft führen werden:

1. Virtualisierung ändert die Spielregeln: Dank Virtualisierung verschwinden die "IT-Silos" im Unternehmen, wie Storage, Netzwerktechnik und Server. CIO und IT-Administratoren müssen deshalb umdenken und sich verstärkt auf das Management von virtualisierten IT-Ressourcen aller Art konzentrieren – ohne Rücksicht auf ehemals vorhandene "Erbhöfe". 2. Neue Herausforderungen für Cloud Computing: Das Replizieren von Daten zwischen unterschiedlichen Standorten beziehungsweise Rechenzentren sowie das Bereitstellen von unternehmenskritischen Anwendungen über die Cloud bleibt ohne Technologien wie WAN-Optimierung Stückwerk, ein Faktor, den viele CIO übersehen. 3. HTML5 verdrängt Virtual-Desktop-Infrastructure-Umgebungen (VDI): Mit HTML5 können Anwender von einem Browser aus auf virtualisierte Desktops zugreifen. Damit ändert sich die Art und Weise, wie Anwendungen aufgebaut und bereitgestellt werden und wie der Nutzer auf solche Applikationen zugreift. 4. Virtualisierung hält in Filialen und Außenstellen Einzug: Der "Hardware-Zoo" in Außenstellen von Unternehmen wird dank Virtualisierung reduziert. Ein Beispiel: Access Gateways, Router und WAN-Optimierungslösungen lassen sich in einem System zusammenfassen. 5. Videos stellen das Unternehmensnetz vor neue Herausforderungen: Der Anteil von Videodaten im Corporate Network nimmt explosionsartig zu. Der Grund: die stärkere Nutzung von Videoconferencing-Lösungen und Videoportalen. Die Unternehmensnetze, speziell die Weitverkehrsverbindungen, müssen für diesen Trend gerüstet sein, sonst droht der Kollaps. 6. Private und Consumer-IT-Systeme werden Teil der Unternehmens-IT: Der Vormarsch von privaten IT-Geräten wie Smartphones und Tablet-Rechnern in Unternehmensnetzen ist nicht zu stoppen. Die IT-Abteilungen müssen diese Systeme in die IT-Infrastruktur integrieren und sicherstellen, dass Anwender von jedem dieser Geräte aus Zugriff auf Unternehmensanwendungen haben. 7. IPv6 wird Realität: Die Zeit des "Herumspielens" mit IPv6 geht zu Ende. Unternehmen setzen die neue Version des Internet-Protokolls im Produktivbetrieb ein. Große Unternehmen, Carrier und Internet Service Provider übernehmen dabei eine Vorreiterrolle; kleinere Firmen geben sich noch zögerlich. (pi)

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