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24.02.2010 Oliver Weiss

Wie als ob man sich direkt gegenübersitzen würde

Virtuelle Meetings statt teuren Geschäftsreisen. Warum viele Anwender über den Einsatz von Videoconferencing nachdenken, liegt auf der Hand. Vor allem wenn die Benutzerfreundlichkeit stimmt.

Kapsch BusinessCom betreibt seit Jahresbeginn einen eigenen Cisco Telepresence Raum, der den Hauptsitz des Unternehmens in Wien mit Außenstellen in Linz, Innsbruck und Prag verbindet und Videokonferenzen mit bis zu zwölf Teilnehmern erlaubt. »Am ehesten kann man unseren Telepresence-Raum mit einem Holodeck vergleichen, wie man es aus Star Trek kennt«, erklärt Christian Schober, Bereichsleiter Marketing & Sales enhancement Management bei Kapsch BusinessCom. »Da alle Telepresence-Räume über die selben Farben und ähnliche Tische verfügen, entsteht die Illusion, man würde seinem Gesprächspartner direkt gegenübersitzen.«

Das Cisco Telepresence System 3000, das bei Kapsch in Betrieb ist, vereint drei hochauflösende 65-Zoll Plasma-Displays, die bis zu sechs Gesprächspartner in Lebensgröße darstellen können. Die Aufzeichnung erfolgt über drei HD-Kameras im hochkomprimierten H.264 Videostandard mit Auflösungen von 720p oder 1080p. Für volle HD-Auflösung wird im Schnitt eine Bandbreite von 6 bis 8 Mbps benötigt.

»Der besondere Clou des Systems, die einfache Bedienung, lässt sich aber nicht mit technischen Superlativen beschreiben. Wer in der Lage ist, seinem Outlook-Kalender einen Eintrag hinzuzufügen, kann auch dieses System bedienen«, so Schober. Wie bei normalen Meetings erfolgt eine Termin-Einladung an alle Teilnehmer – als Treffpunkt werden die jeweiligen Telepresence-Räume angegeben. Findet das Meeting dann statt, kann die Verbindung zwischen den Gesprächspartnern über einen einzigen Knopfdruck aufgebaut werden.

Dank der intuitiven Bedienung wird der Telepresence Raum bei Kapsch bereits intensiv genutzt. Eine interne Kosten-Nutzen-Rechnung hat ergeben, dass das Sparpotenzial der Telepresence Lösung bei rund 320.000 Euro pro Jahr liegt. »Unternehmensweit finden rund 100 Besprechungen pro Jahr statt. Bei 60 Prozent dieser Meetings ist es nicht notwendig, dass die Gesprächspartner vor Ort sind. Bei Reisekosten von 150 Euro pro Person und einem Verlust von sieben Stunden Arbeitszeit, ergibt sich eine ansehnliche Summe.«

Ansehnlich ist dafür auch die Investitionssumme zu Beginn: Zwischen 30.000 und 300.000 Dollar kostet ein Telepresence-Raum. Kapsch Businesscom bietet dabei neben dem gesamten Telepresence-Portfolio von Cisco auch Beratung und Implementierung an.

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