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08.03.2010 Thomas Mach

Desktop-Client als Service aus der Steckdose

Die große Welle bei der Client-Virtualisierung steht erst noch bevor. Prophezeit das Beratungshaus Centracon. Denn aktuell seien Unternehmen noch mit Server-Virtualisierung beschäftigt. Erst wenn hier Wissen und Infrastruktur vorhanden seien, werde der Erfolgslauf des virtuellen Client beginnen.

Im Bereich von Mobil Computing und wenn für bestimmte Abteilungen, Organisationseinheiten oder Standorte neue Desktops eingeführt werden sollen, stehe Client-Virtualisierung aber bereits jetzt im Zusammenhang mit zukunftsgerichteten Arbeitsplatzkonzepten häufig im Mittelpunkt, wie Centracon-Geschäftsführer Robert Gerhards betont.

"Es ist eindeutig eine wachsende Sensibilität für dieses Thema festzustellen. Wir stellen fest, dass das aufwändige Management der dezentralen Arbeitsplatzsysteme immer häufiger problematisiert vorne und entsprechende Planungen auf die Agenda gestellt werden", erläutert Gerhards. Dies resultiere "vor allem daraus, dass seitens der Firmen neben dem Kostendruck ein deutlich wachsender Bedarf an Flexibilität und Mobilität" bestehe. "Smart-Client-Konzepte schaffen hier eine sinnvolle Alternative."

Ein Kernelement solcher Smart-Client-Strategien sei die Desktop-Virtualisierung, zumal über diese Technologie auch die Voraussetzungen für User Self Services geschaffen werden könnten. Diese stellen Arbeitsplatzfunktionen automatisiert bereit. "Über entsprechende Workflows gesteuert, erhalten die Mitarbeiter ihren IT-Arbeitsplatz quasi als Service aus der Steckdose." Die positiven Effekte der Selbstbedienung bestünden in einer höheren Automatisierung der Prozesse "mit entsprechender Entlastung der Ressourcen, wie sie sich über die klassischen Architekturkonzepte nicht realisieren lassen würden".

Allerdings sollte nicht ohne ein entsprechend bedarfsgerechtes und mittelfristig angelegtes Virtualisierungskonzept losgelegt werden. Dafür müsse "ein Zielkatalog erarbeitet werden", der sich "gleichzeitig an zentralen Grundsätzen wie Nachhaltigkeit, Kostenregression und Servicequalität" orientiere. Außerdem könnte ein maximaler Nutzen der Virtualisierung nur realisiert werden, wenn eine konsequente Integration in die Gesamtorganisation erfolgt. "Deshalb sind bereits im Planungsstadium zentrale Aspekte wie die Einbindung aller relevanten IT-Abteilungen, Auswirkung auf Prozesse und IT-Organisation sowie deren Veränderungen, aber auch die Schnittstellen zu den Fachabteilungen und externen Dienstleistern zu berücksichtigen", betont Gerhards. So gelte es, "ein Big Picture oder Blueprint des Vorhabens" zu entwickeln, "an denen sich die anschließenden Projekte wie an einem roten Faden orientieren können".

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