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07.04.2010 idg/Thomas Mach

Strategisch wichtiger Faktor für den Geschäftserfolg

Die Sparmaßnahmen des vergangenen Jahres zeigen in der IT Wirkung: Vielfach wurde der Status Quo optimiert. Dementsprechend positiver blicken IT-Verantwortliche in die Zukunft.

Auch 2010 wird für CIO und IT-Leiter von Unternehmen kein leichtes Jahr. Obwohl sich das wirtschaftliche Umfeld nach und nach entspannt: In der IT bleiben die Spielregeln auch im heurigen Jahr hart. Es gilt, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens zu erhöhen sowie die Leistung der Systeme zu steigern. Und zwar bei wachsendem Kostendruck.

Eine Studie der Experton Group unter 150 Unternehmen kommt zu dem Schluss, dass IT-Leiter etwas optimistischer in die Zukunft blicken. Demnach erwartet nur etwas mehr als ein Viertel eine Abnahme des IT-Budgets gegenüber 2009 – knapp die Hälfte geht hingegen davon aus, dass sich die Höhe des Budgets nicht ändern wird. Ein Fünftel der Befragten erwartet sogar, dass dieses Jahr mehr ausgegeben werden kann.

»Scheinbar werden die im letzten Jahr avisierten Sparmaßnahmen im IT-Bereich nun doch nicht bei jedem Unternehmen so rigoros durchgesetzt«, erklärt Andreas Burau, Research Director der Experton Group. Der Erhalt des Status Quo werde von der Mehrheit der Unternehmen als Zielgröße ausgerufen. »Dennoch bleiben auch in Zukunft alle Projekte und Vorhaben auf den Prüfstand gestellt und werden unter klaren wirtschaftlichen Gesichtspunkten kalkuliert«, erklärt Burau.

Das Marktforschungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) wiederum hat erhoben, dass die weltweiten Ausgaben für Software und IT-Services im Jahr 2009 im Vergleich zu 2008 um 3,8 Prozent auf 172 Mrd. Euro beziehungsweise um 2,2 Prozent auf 446 Mrd. Euro zurückgingen. Allerdings wurde nicht nur gespart, stattdessen haben viele Unternehmen 2009 das vorhandene IT-Budget dafür eingesetzt, bestehende IT-Ressourcen zu optimieren. Grund hierfür ist, dass die IT nicht mehr aus dem Business wegzudenken und ein strategisch wichtiger Faktor bei der Abwicklung von Geschäftsprozessen geworden ist.

Nach Einschätzung der PAC-Marktforscher wird die Optimierung vorhandener IT-Assets für Anwenderunternehmen auch im heurigen Jahr 2010 Priorität haben, jedenfalls bis zum Ende des ersten Halbjahres. Anwenderunternehmen würden demnach vorrangig in Projekte zur Virtualisierung von Infrastrukturen sowie zur Konsolidierung von Servern und Geschäftsanwendungen investieren.

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