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07.07.2010 Ali Gruber*

Gastkommentar: Lebende Information

Generieren, Speichern, Kommunizieren machen den Lebenszyklus von Information aus, bevor die für die Zukunft wichtige Information in Wissen verwandelt wird. Diesen Lebenszyklus von Information zu begleiten und ihn in Bahnen zu lenken, ist der Inhalt von Information Management.

In der Theorie werden in jedem Unternehmen neben dem einfachen menschlichen Informationsaustausch während der Kaffeepause diverse unterschiedliche Informationen generiert. Diese gilt es zu qualifizieren: Überhaupt essentiell? Operativ? Dispositiv? In festgelegten Prozessen werden diese Informationen an unterschiedlichen Stellen und auf unterschiedlichen Medien gespeichert. Als einer der Höhepunkte im Lebenszyklus von Information kann man Business Intelligence bezeichnen.

Denn Business Intelligence bereitet Daten auf, macht sie sichtbar, so dass sie leichter zu kommunizieren sind. In Berichten und Auswertungen wird jede gespeicherte Information auf Abruf bereit gestellt. Sind die Daten schon in einer homogenen Datenbank zusammengefasst kann mittels ETL-Prozessen direkt auf diese Datenbank zugegriffen und die Daten durch Business-Intelligence-Plattformen dargestellt werden. Sind die Daten heterogen »verstreut«, empfiehlt es sich, ein Datawarehouse als Zwischenstufe einzuziehen, auf das dann wiederum mit ETL-Prozessen zugegriffen wird, um die Daten mittels Business Intelligence sichtbar und kommunizierbar zu machen. Das zeigen uns 15 Jahre Praxis in der Information-Management-Beratung.

Wir von Vector betreuen als IBM-Cognos-Partner unsere Kunden in allen Stufen von Information Management – Data Quality, ETL, Data Dictionary, Datawarehouse, Business Intelligence und Planning – mit unterschiedlichen Plattformen. Ein homogenes, einheitliches Fundament ist der Schlüssel zu erfolgreichen Business-Intelligence-Lösungen. Ist dies schon durch eine einheitliche Datenbank gegeben, ist es leicht über ETL-Prozesse die BI-Plattform zu versorgen, andernfalls muss das einheitliche Fundament erst geschaffen werden: Datawarehouse. Oft stehen wir in unserer Beratungspraxis nun vor einem verzweifelten Kunden, der sich über Kosten, Größe, Umfang des Datawarehouse sorgt. Doch wie so oft in unserem Tagesgeschäft ein »großes« Vokabel, hinter dem sich z. B. die »schlichte« Konsolidierung von Daten verbirgt. Aus unserer Erfahrung wissen wir: Bevor Business Intelligence eingeführt werden soll, muss das Fundament geebnet werden – ein homogenes Datawarehouse.

*Ali Gruber ist Service Manager bei Vector.

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