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21.07.2010 Christoph Mayer*

Gastkommentar: Wertbeitrag zum Erfolg

IT-Outsourcing ist für immer mehr Unternehmen ein Thema. Doch nur zur Kostensenkung? Wer Outsourcing heute noch so betrachtet, schöpft das Potenzial nicht aus.

Denn die Rolle von Outsourcing folgt dem Wandel der IT und dem heutigen Rollenbild des CIO, der die Business Anforderungen versteht und den Wertbeitrag der IT zum Unternehmenserfolg optimiert.

Doch wie findet ein Unternehmen zum optimalen Outsourcing-Szenario? Entscheidend dafür ist die Vorarbeit. Das beginnt beim klaren Verständnis der Kernkompetenzen des Unternehmens, das outsourcen will. Die Kernprozesse, in denen das unternehmerische Know-how steckt, bleiben dabei unangetastet. Je weiter weg man sich vom Kerngeschäft und Kernprozessen bewegt, desto naheliegender ist Outsourcing.

Wichtiger als die Kostensenkung ist die Flexibilisierung der Kosten und Skalierbarkeit bei gleicher oder besserer Servicequalität. Bei großen Betrieben und Organisationen stehen Anpassungen durch wachsende Anforderungen, neue Qualitätsstandards, Governance, Risk & Compliance als Initialzünder im Vordergrund. Im Mittelstand geht es darum, die Energie in Innovationsprojekte zu stecken, um den Marktvorsprung auszubauen. Für beide gilt: Wer in neue Märkte geht, hat andere Prioritäten als die IT-Basisinfrastruktur in einem anderen Land einzurichten oder sich um deren Betrieb zu kümmern. Diese Aufgabe soll von Unternehmen übernommen werden, deren Kernkompetenz genau das ist.

Allerdings: Auf Outsourcing zu setzen, bedeutet oft auch einen Paradigmenwechsel. Hard- und Software einzukaufen ist etwas anderes als Services zu beziehen. Deshalb müssen Bedarf und Leistungsumfang klar definiert sein und das Unternehmen muss klare Erwartungen an das Outsourcing haben. Am meisten profitiert, wer offen ist und von den IT-Erfahrungen etablierter Anbieter lernen und sie nutzen will. Umgekehrt werden hohe Anforderungen nur dann erfüllt, wenn der Anbieter versteht, was dem Kunden wirklich wichtig ist.

Ist die Grundsatzentscheidung für Outsourcing einmal gefallen, ist es wichtig, auf die optimale Kombination von Rahmen- und Änderungsverträgen zu achten, um mit Outsourcing die richtige Flexibilität zu gewinnen. Eine zentrale Rolle spielen dabei Transparenz, die Messbarkeit der Service Levels und ausgereifte Prozesse mit klar geregelten Übernahmemodalitäten und Governance Strukturen, denn sie schaffen die Voraussetzung für eine Partnerschaft auf Augenhöhe.

* Christoph Mayer ist Sales Executive Outsourcing bei IBM Österreich.

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