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23.09.2010 Oliver Weiss

IT-Ausfälle verschlingen pro Jahr 17 Milliarden Euro

Laut Untersuchung von CA Technologies büßen europäische Unternehmen aufgrund von IT-Ausfällen pro Jahr insgesamt mehr als 17 Milliarden Euro Umsatz ein. Dies entspricht 13,5 Prozent des geplanten IT-Budgets in Europa für das Jahr 2011.

CA Technologies, Anbieter von IT-Management-Software und -Lösungen, hat die Ergebnisse seines unabhängigen Reports »Avoidable Cost of Downtime 2010 Report« bekannt gegeben. Der Report zeigt den Zusammenhang zwischen Ausfallzeiten und Kosten auf. Die Studie stellt fest, dass die Zeit, die für die Reparatur von fehlerhaften IT-Systemen aufgewendet werden muss, in einem durchschnittlichen europäischen Unternehmen mit 263.347 Euro jährlich zu Buche schlägt. Alle europäischen Unternehmen büßen laut Studie aufgrund der IT-Ausfälle insgesamt mehr als 17 Milliarden Euro Umsatz ein. Dies entspricht 13,5 Prozent des geplanten IT-Budgets in Europa für das Jahr 2011. Ein großer Teil dieser beachtlichen Kosten könnte durch bessere Strategien für den Datenschutz, die sich auf die Geschwindigkeit beim Data Recovery konzentrieren, vermieden werden. Der Bericht erläutert, dass die mit den Ausfallzeiten verbundenen finanziellen Verluste um so mehr in die Höhe schnellen, je länger Unternehmen zur Behebung der Ausfallursachen benötigen. 1.808 Unternehmen aus elf europäischen Ländern wurden für den Report befragt. Die Umfrage zeigt, dass jedes Unternehmen durchschnittlich 14 Stunden an IT-Ausfallzeit im Jahr verzeichnet. Dies sind auf Gesamteuropa hochgerechnet eine Million Stunden. Dabei weist das Vereinigte Königreich (UK) die meiste Ausfallzeit mit durchschnittlich 27 Stunden pro Jahr und Unternehmen auf, wohingegen Belgien jährlich nur acht Stunden im Durchschnitt je Organisation registriert. Europäische Unternehmen schätzen, dass sie in der Zeit, in der die unternehmenswichtigen Systeme stillstehen, bis zu ein Drittel weniger Umsatz generieren (32 Prozent). Chris Ross, Vice President Europe, Middle East and Africa (EMEA) bei CA Technologies, betont: »Der reibungslose Betrieb der Informationstechnologie ist im gegenwärtig angespannten Wirtschaftsklima für fast alle Unternehmen essentiell. Der Ausfall der Services wirkt sich nicht nur auf die Produktivität der Angestellten aus, sondern kann sich auch beim Kunden bemerkbar machen. Für Unternehmen, die ihren Umsatz zunehmend auf Online-Services gründen oder über einen essentiellen Kommunikationskanal zu ihren Kunden verfügen, werden die finanziellen Auswirkungen der Downtime zu einem kritischen Problem. Viele der Ausgaben sind durch eine Neuausrichtung der Disaster-Recovery-Strategie eines Unternehmens vermeidbar. Eine solche Maßnahme kann sich positiv und direkt auf die finanzielle Position des Unternehmens auswirken und es erleichtern, sich von der Rezession zu erholen.« wiederherstellung von Daten dauert zu lange Der »Avoidable Cost of Downtime 2010 Report« stellt zudem klar, dass nach dem IT-Ausfall selbst – also wenn das IT-System wieder hochgefahren ist und regulär funktioniert – zusätzlich durchschnittlich 4,2 Stunden pro Unternehmen benötigt werden, um die Daten wiederherzustellen. Europaweit sind dies weitere 600.000 Stunden, in denen der Unternehmensbetrieb nicht ganz rund läuft. In dieser Phase sind die Möglichkeiten, Umsatz zu generieren, um bis zu durchschnittlich 25 Prozent beeinträchtigt. »Da bei vielen Unternehmen die Datenschutzrichtlinien nicht richtig greifen, dauert der Ausfall länger als notwendig«, erläutert Ross. »Oft richten Unternehmen ihr Augenmerk nur auf das sichere Daten-Backup. Dabei vernachlässigen sie aber den Aspekt, wie schnell sie die Daten im Falle eines Systemfehlers wiederherstellen können. Genau dieser Aspekt der ‚Geschwindigkeit der Datenwiederherstellung‘ kann für Unternehmen Ausgangspunkt sein, ihren Bedarf in Sachen Disaster Recovery zu überprüfen. Mit der richtigen Lösung für die Datenwiederherstellung und für das Back-Up können sie ihre Ausgaben senken sowie ihre Wettbewerbsfähigkeit erhöhen«, so Ross.

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