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26.09.2010 apa

Bessere Kommunikation durch Social Media

Firmen nutzen zwar Social Media wie Facebook oder Twitter zur internen Kommunikation. Die Entscheidungen werden aber weiterhin in persönlichen Gesprächen getroffen, so eine Studie.

Firmen transportieren über das Social Web Informationen, getroffen werden die Entscheidungen aber doch meist im persönlichen Gespräch, zeigt eine Studie der Beratergruppe Neuwaldegg. Sie beruht auf 278 vollständig ausgefüllten Fragebogen.

Demnach nutzen zwei Drittel der befragten Firmenchefs und ihre Mitarbeiter die neuen Kommunikationsmittel. Geschäftsführer greifen eher auf Kontaktseiten wie XING und Facebook zurück, Angestellte surfen hingegen häufiger auf Nachschlagewerken wie Wikis und Kommunikationsforen. In der Neuwaldegg-Befragung kam XING auf Rang eins vor Wikis und Weblogs, Facebook blieb auf Platz vier.

Noch glauben laut Studie zwar über 80 Prozent der Befragten, dass Social Media keinen oder nur einen geringen Einfluss auf strategische Entscheidungen haben. Aber "wir sehen dies für die Zukunft deutlich anders" so Gerhard Hochreiter von der Beratergruppe Neuwaldegg: "Die traditionelle hierarchische Firma wird mit der Verbreitung der Kultur der 'Digital Natives' eher Schwierigkeiten haben". Das Organigramm eines Unternehmens werde flacher, "mehr auf die wertschöpfenden Prozesse ausgelegt". Typische Anforderungen werden dabei "Mitbestimmung, freie Zeitgestaltung, offene Kommunikation, vernetzt und immer online" sein.

Künftig werde jeder jeden erreichen können, "über Berichtslinien hinweg, lokal und global, ad hoc oder prozessgesteuert, bekannt oder anonym, für große oder Mikro-Beiträge zu einer Lösung, innerhalb des Unternehmens oder über dessen Grenzen hinweg". Unternehmen müssen sich künftig den Kopf darüber zerbrechen, welche Ressourcen sie mobilisieren können und wie sie "die Crowd als Know-How-Träger erschließen können", so der Organisationsberater und Blogautor Jan A. Poczynek laut einer Aussendung.

Auch Personalentscheidungen werden derzeit noch nicht im Netz getroffen, aber Firmen recherchieren dort über ihre aktuellen und möglichen künftigen Mitarbeiter. Für die Einstellung seien aber derzeit der persönliche Eindruck und die Referenzen wichtiger. Klar ist aber: Zukünftig müssen Mitarbeiter Know-how und Kompetenzen im Bereich Social Media mitbringen. Denn viele Web-2.0-Kommunikationstools werden sich in Unternehmen so etablieren wie Handy und E-Mail. (apa)

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