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04.11.2010 Christof Baumgartner

Social Media im Unternehmen

Ob man es will oder nicht, auf Facebook oder Twitter wird über alles diskutiert, auch über Unternehmen. Die WKÖ hat nun Richtlinien veröffentlicht, damit KMU soziale Medien richtig nutzen.

Soziale Medien wie Facebook, Twitter oder Xing sind weiter auf dem Vormarsch. Allein in Österreich kletterte die Zahl der Facebook-Accounts zuletzt auf über zwei Millionen. Dabei verschwimmen private und geschäftliche Inhalte mehr und mehr. Das birgt vor allem im Geschäftsbereich gewisse Risiken wie Datenschutz oder unerwünschte Inhalte. Immerhin ist der Web-2.0-Auftritt nicht ungefährlich – Imageverlust und wirtschaftliche Schäden könnten drohen. Aus diesem Grund verbieten zahlreiche Unternehmen ihren Mitarbeitern die Nutzung von Social Media. Unternehmen haben aber zum Teil große Schwierigkeiten, die neuen Kanäle in ihre Kommunikations- und Marketingstrukturen zu integrieren. Der Grund: Es fehlen oft Strategien und vor allem der Mut.

Mit den »Social Media-Guidelines für KMU« bietet die WKÖ nun Tipps und Anregungen für den Umgang mit Social Media in Unternehmen. »Das Interesse an Social Media ist groß«, sagt Gerhard Laga, Leiter des E-Centers der WKÖ. So würden 70 Prozent der Unternehmen eine entsprechende Online-Präsenz befürworten, aber erst 17 Prozent davon haben mit ihren Mitarbeitern eine konkrete Vereinbarung über die Nutzung getroffen.

MIT RICHTLINIEN ANS ZIEL Die Guidelines sollen Unternehmen nun dabei helfen, einerseits klare Richtlinien für die geschäftliche Verwendung sozialer Netzwerke zu entwickeln und andererseits die Unternehmensdaten im Web besser zu schützen. Diese stehen den Unternehmen kostenlos unter www.wko.at/telefit zum Download bereit. Sie enthalten Tipps für Unternehmer sowie Formulierungsvorschläge für Richtlinien inklusive rechtlicher Aspekte. »Heute darf es kein Unternehmen mehr geben, dessen Mitarbeiter nicht darüber Bescheid wissen, ob und wie sie Social Media geschäftlich einsetzen dürfen«, so Laga. Wer sich diesen Plattformen gänzlich verschließe, könne nicht verhindern, dass dort über sein Unternehmen trotzdem aktiv diskutiert werde. Umso wichtiger sei es, sich als Unternehmer aktiv mit den Möglichkeiten der Social-Media-Nutzung auseinanderzusetzen.

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