Sinnvolle Orientierungshilfe Detail - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


15.12.2010 Thomas Mach

Sinnvolle Orientierungshilfe

Mehr als die Hälfte aller heimischen Unternehmen setzt auf ITIL, entweder indem der IT-Betrieb bereits ITIL-konform ist oder die Ausrichtung gerade stattfindet.

Auf der anderen Seite hat ITIL für rund ein Viertel überhaupt keine Bedeutung, obwohl diese Unternehmen ebenfalls kontinuierlich den IT-Betrieb optimieren. Zu diesem Schluss kommt die IT-Umfrage 2010, die von der COMPUTERWELT und der Managementberatung Consigma im Frühjahr 2010 gemeinsam durchgeführt wurde.

»Generell ist zu sagen, ITIL hat sich in den letzten Jahren als sinnvolle Orientierungshilfe etabliert«, erläutert Philip Weihs, geschäftsführender Gesellschafter von Consigma. Bei größeren Unternehmen würden sogar bereits 73 Prozent der Befragten angeben, ITIL-konform zu sein oder Projekte initiiert zu haben, welche ITIL-Empfehlungen umsetzen. Insgesamt sei laut der Studie die Budget- höher als die Termin-Disziplin, ergänzt Karl Hendling, geschäftsführender Gesellschafter von Consigma.

So würden 80 Prozent aller IT-Projekte im geplanten Zeit- und 90 Prozent im geplanten Budgetrahmen abgewickelt. »Drei Prozent der Befragten geben an, dass alle Projekte innerhalb des geplanten Zeitraums abgeschlossen werden. Ebenso geben zehn Prozent der Befragten an, dass alle Projekte innerhalb des geplanten Budgets abgeschlossen werden«, unterstreicht Hendling.

PROBLEMFALL INTRANSPARENTE ANFORDERUNGEN UND ZIELE »Generell ist zu sagen, dass die Erfolgsquote aus Sicht der IT-Entscheider – basierend auf den Faktoren Zeit und Budget – sehr hoch ist.« Andere Studien würden aber deutlich geringere Erfolgsquoten – teilweise sogar weit unter 50 Prozent – zeigen, verweisen die Studienautoren.

Zu den Gründen, warum Projekte dennoch scheitern, würden mangelnde Ressourcenverfügbarkeit, zu viele Projekte gleichzeitig und intransparente Ziele/Anforderungen zählen. So sehen 66,7 Prozent der Befragten eine mangelnde (interne wie externe) Ressourcenverfügbarkeit als Top-Grund des Scheiterns. Die Wirtschaftskrise hingegen sehen nur drei Prozent als für das Scheitern verantwortlich an.

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