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16.12.2010 Michaela Holy/pi

Fehlerhafte Social-Media-Strategien

Die Herausforderungen für Unternehmen im Bereich Social Media liegen in der Produktion von hochwertigen Inhalten, dem Mangel an Zeit und Ressourcen und effektiven Wirkungsmessungen.

»Anspruch und Wirklichkeit im Einsatz und Umgang mit sozialen Medien klaffen auseinander. Die Herausforderungen für Unternehmen liegen beim Verständnis dafür, wie Social Media funktioniert und wie man nötige Kompetenzen erlangen kann«, so Jorn Lyseggen, CEO der Meltwater Group über die Ergebnisse der Studie »Future of Content«. So stehen viele Unternehmen bei ihren Social-Media-Aktivitäten und Content Marketing am Anfang.

Die Bedeutung von Social Media für die strategische Kommunikationsagenda der Unternehmen ist groß: 52 Prozent sehen es als integralen Bestandteil ihrer Marketingaktivitäten. Bei 79 Prozent ist Social Media im Marketing angesiedelt, bei 52 Prozent tragen jene Mitarbeiter die Verantwortung, die Enthusiasmus daran zeigen. Dagegen liegt bei nur 32 Prozent die Verantwortung bei den Mitarbeitern, die spezifische Fähigkeiten und Kenntnisse haben.

Obwohl Social Media für Unternehmen zur Gewohnheit wird, stehen sie vor Kompetenzlücken und Startschwierigkeiten. Neben der Nutzung bereitet die nachhaltige Messung und Bewertung Probleme. Die größten Herausforderungen sind im Bereich Content Marketing die Produktion von neuen Inhalten. Auch der Mangel an Zeit und Ressourcen ist bedeutsam. Weiterhin zählen zu den größten Herausforderungen der fehlende Anspruch, den Einfluss auf die Zielerreichung zu messen und der Mangel an adäquatem Monitoring. Zwar halten 84 Prozent Social-Media-Monitoring für wichtig, bisher haben aber nur 20 Prozent in entsprechende Technologien investiert.

»Die Studie zeigt, wie Marketingverantwortliche damit ringen, das Potenzial von Social Media nutzbar zu machen und ihrem Geschäftsbereich die Bedeutung dessen zu vermitteln. Interessanterweise hängen die Herausforderungen nicht mit Budgets zusammen. Unternehmen fragen sich vielmehr, wie Social Media funktioniert und wie man Kompetenzen für zusammenhängende Strategien entwickelt. Die Messung der Kommunikationsmaßnahmen stellt die Verantwortlichen vor eine weitere Herausforderungen«, so Lyseggen. »Die Unternehmen befinden sich in einer Übergangsphase und stecken angesichts der vielfältigen Möglichkeiten größtenteils noch in den Kinderschuhen. Dieser Übergang birgt Risiken. Denn zunehmend müssen Unternehmen und Marken vermehrt Augenmerk auf die Messung der Effektivität der Kommunikationsmaßnahmen legen, um die steigenden Investitionen zu rechtfertigen.«

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