IT-Projekten fehlt oft die übergeordnete Perspektive IT-Projekten fehlt oft die übergeordnete Perspektive - Computerwelt

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19.02.2013

IT-Projekten fehlt oft die übergeordnete Perspektive

Eine unzureichende Priorisierung und Koordination von IT-Projekten mindert oft deren Nutzeneffekte und den Wertbeitrag für das Unternehmen. Hilfe kann eine Assessment-Methode zur Ermittlung der konkreten Schwächen im Projektportfolio-Management bieten.

Eine unzureichende Priorisierung kann den Nutzen von IT-Projekten schaden.

Eine unzureichende Priorisierung kann den Nutzen von IT-Projekten schaden.

© apa

In der IT werden typischerweise eine Vielzahl Projekte mit Millionenbudgets und z.T. mit 30 Prozent und mehr der IT-Personalressourcen realisiert, die nach den Beobachtungen von Ardour Consulting vielfach nicht ausreichend aufeinander abgestimmt sind und dadurch in ihrem Nutzen für das Unternehmen begrenzt bleiben. Hintergrund ist nach einer letztjährigen Studie des Beratungshauses ein unzureichendes Projektportfoliomanagement (PPM). Es ist oberhalb des Multiprojektmanagements angesiedelt, steuert den Entscheidungsprozess über Projektkandidaten sowie die in Umsetzung befindliche Projektelandschaft aus einer übergeordneten Perspektive mit besonderer Berücksichtigung der strategischen Unternehmensziele. Nicht selten wird das meist als Stabsbereich organisierte PPM von Stakeholdern kritisch gesehen und „ringt“ um die richtige Rolle und seinen Mehrwert.

Aus diesem erkannten Defizit hat Ardour nun eine aufwandsschonende Assessment-Methode entwickelt, „welche die aktuelle PPM-Performance in Form konkreter Kennzahlen abbildet und die Ursachen hierfür anhand der wesentlichen PPM-Gestaltungsdimensionen differenziert analysiert und ermittelt", sagt Ardour-Senior Manager Dirk Schreier. „Ziel ist es, eine differenzierte Problembeschreibung zu entwickeln, um daraus praktikable Optimierungsempfehlungen mit der notwendigen Umsetzungsakzeptanz abzuleiten“, so Schreier.  „Es geht darum, vor dem Hintergrund der zukünftigen Bedeutung des Projektgeschäfts den Mehrwert des Projektportfoliomanagement zu steigern, d.h. zukünftige Chancen zu nutzen und mögliche Risiken zu minimieren, aber gleichzeitig auch die vorhandenen Schwächen ab- und Stärken auszubauen.“

Diese leiten sich laut Schreier aus dem Ardour-PPM-Framework ab, das auf Good Practices beruht und aus fünf Bereichen besteht. Neben der Organisation und Governance und der strategischen Ausrichtung werden der Ablauf bzw. Lebenszyklus, die involvierten Steuerungsgrößen sowie die Methoden und Tools als relevante Einflussbereiche des Projektportfolio-Managements betrachtet.

Das Basis-Assessment soll innerhalb von maximal drei Wochen eine gesicherte Standortbestimmung ermöglichen. „Es wird in der Analyse ein differenzierter Handlungsbedarf aufgezeigt und mit einem Maßnahmenüberblick unterlegt, hieran können sich eine Neuausrichtung und Performance-Verbesserung nahtlos anschließen“, skizziert Schreier. Noch einen Schritt weiter geht das Voll-Assessment: Auf Basis einer höheren Analysebreite und -tiefe werden konzeptionelle PPM-Eckpunkte erarbeitet und der Umsetzungspfad anhand einer Roadmap konkretisiert. Auch wird das Akzeptanzmanagement für notwendige Veränderungen durch aktives Einbeziehen der Stakeholder tiefgehender fokussiert und vorangetrieben. 

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