Recyclingpapier im Unternehmen selbst herstellen: Epson PaperLab bald verfügbar Recyclingpapier im Unternehmen selbst herstellen: Epson PaperLab bald verfügbar - Computerwelt

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10.11.2016 Klaus Lorbeer/pi

Recyclingpapier im Unternehmen selbst herstellen: Epson PaperLab bald verfügbar

Der Verkaufsstart der Papier-Recycling- und Produktionsmaschine PaperLab steht in Japan kurz bevor. In Europa will Hersteller Epson die Maschine auf der vom 20. bis 24. März 2017 in Hannover stattfindenden IT-Fachmesse CeBIT 2017 der Öffentlichkeit präsentieren.

Epson PaperLab wird in Europa erstmals auf der CeBIT 2017 zu sehen sein.

Epson PaperLab wird in Europa erstmals auf der CeBIT 2017 zu sehen sein.

© Epson

Das Epson PaperLab zerfasert Dokumente und produziert daraus neues Papier. Ausgangsmaterial ist gewöhnliches Kopierpapier im A3- und A4-Format. Der Clou: Dieser Papierherstellungsprozess funktioniert mithilfe eines Trockenverfahrens und damit ohne Wasser.

Die Produktion von Recyclingpapier erfolgt sehr schnell: Das Epson PaperLab erzeugt das erste neue Blatt Papier in ungefähr drei Minuten, nachdem es mit Altpapier befüllt worden ist und der Prozess gestartet wurde. Das System kann etwa 14 A4 Seiten pro Minute und 6.720 "neue" Blätter an einem Acht-Stunden-Tag herstellen. Die Produktion einer Vielzahl von Papierarten ist möglich und reicht von A4- und A3-Papier mit verschiedenen Stärken über Visitenkarten, farbigem Papier bis hin zu parfümiertem Papier.

Verkaufsstart des PaperLab ist in Kürze für den japanischen Markt geplant. Der Vertrieb in anderen Ländern steht noch nicht fest.

Epson setzt auf Umweltschutz im Büro
"Der Launch des PaperLab unterstreicht die Strategie von Epson, wirklich innovative ökoeffiziente Technologien zu entwickeln, die den Arbeitsplatz und die Arbeitsprozesse in Zukunft verbessern", kommentiert Minori Usui, Präsident von Epson. "Das PaperLab ermöglicht das Recycling direkt im Büro auf Basis eines Trockenverfahrens und versetzt Unternehmen in die Lage ein eigenes Ökosystem zu schaffen, das die CO2-Emissionen deutlich reduziert." Dabei senke das System die Kosten für die Recyclinglogistik, so Usui, und zerstöre zudem vertrauliche Dokumente sicher, überdies werden im Vergleich zum herkömmlichen Recyclingprozess der Wasserverbrauch erheblich verringert.

"Mit der Umweltvision 2050 hat Epson einen klaren Fahrplan für mehr Nachhaltigkeit definiert. Unser Ziel ist, die CO2-Emissionen über die gesamte Lebensdauer unserer Produkte und unserer Services bis 2050 um 90 Prozent zu reduzieren", so Minoru Usui weiter. Der aktuelle Epson Nachhaltigkeitsbericht stellt die Erreichung einer CO2-Reduktion von 43 Prozent, einer Verringerung des Abfalls um 33 Prozent und einer Einsparung des Wasserverbrauchs von 55 Prozent dar.

Die Technologie des PaperLabs
Für das PaperLab hat Epson eine neue Technologie entwickelt - die Trocken-Faser-Technologie (Dry Fiber Technology). Diese besteht aus insgesamt drei separaten Schritten: Zerfasern (Fiberizing), Binden (Binding) und Formen (Forming).

  • Zerfasern (Fiberizing): Mithilfe eines konventionellen Verfahrens wird das Altpapier in lange, dünne Fasern umgewandelt. Dieser Prozess zerstört sofort und vollständig vertrauliche Dokumente. Da das PaperLab nicht mit Wasser arbeitet sind keine gesonderten Wasserleitungen erforderlich. Diese Tatsache und die kompakte Größe erlaubt eine einfache Installation in einem Büro oder im Service- sowie Versorgungsbereich.
  • Binden (Binding): Eine Vielzahl von unterschiedlichen Bindemitteln können dem zerfaserten Material zugeführt werden, um die Bindungsstärke oder Weißheitsgrad des Papiers zu erhöhen sowie die Farbe, Duft, Flammbeständigkeit oder andere Eigenschaften zu erzielen, die vorher eingestellt wurden.
  • Formen (Forming): Dank der Umformtechnik, die Anwendern volle Kontrolle über die Dichte, Dicke und Größe des Papiers gibt, sind sie in der Lage diese sowohl Standard-Büropapier im Format A4 oder A3 als auch dickeres Papier etwa für Visitenkarten produzieren.

 

 

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