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05.08.2009 Thomas Mach

Informationstechnologien bieten ein enormes Potenzial für den Klimaschutz

Obgleich heute hauptsächlich aus Kostengründen auf Green IT gesetzt wird, ist der Gedanke der Nachhaltigkeit nicht gänzlich ausgestorben.

Kosten senken und damit das eigene IT-Budget schonen – die Gründe für den wachsenden Green-IT-Einsatz könnten profaner nicht sein. Denn statt Umweltschutz spricht für die meisten Unternehmen vor allem ein Faktor für dementsprechende Lösungen – die Möglichkeit, Strom- und Betriebskosten einzusparen. Der Gedanke der Nachhaltigkeit bleibt dabei auf der Strecke.

»Dabei sollte Umweltschutz und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielen«, erklärt Georg Obermeier, Vorsitzender der T-Systems Geschäftsführung. »Studien belegen, dass die IT-Branche zwei Prozent der jährlichen weltweiten CO2-Emissionen verantwortet. Diese Belastung entspricht dem gleichen Wert, der auch in der Luftfahrt-Industrie zu verzeichnen ist.« Den Gedanken der Nachhaltigkeit nimmt Peter Graf, Chief Sustainability Officer und Executive Vice President Sustainability Solutions bei SAP, gerne auf. Der Business-Software-Konzern hat sich laut Graf »langfristig zu nachhaltiger Unternehmensführung verpflichtet«. Wobei die Bemühungen nicht nur auf den Konzern beschränkt seien, sondern auch dazu, anderen Unternehmen weltweit dabei zu helfen, »die Herausforderungen in den Bereichen Gesellschaft, Umwelt und verantwortungsbewusste Unternehmensführung« zu meistern. »SAP hat das Thema Nachhaltigkeit langfristig in ihre strategische Planung aufgenommen. Denn Nachhaltigkeit ist – sowohl für SAP als auch unsere Kunden – ein wesentlicher Erfolgsfaktor auf dem Weg zu langfristigem Unternehmenserfolg«, betont Graf.

Auch die heimische Telekom Austria engagiert sich im Bereich der Nachhaltigkeit. Nicht nur aus Kostengründen. Das Unternehmen ist dafür – unter anderem – der WWF Climate Group beigetreten. Damit hat sich der Konzern verpflichtet, in den nächsten drei Jahren mindestens 15 Prozent der CO2-Emissionen beziehungsweise 15.000 Tonnen CO2 einzusparen. Dies will TA durch Stromsparmaßnahmen schaffen, die vom Einsatz von energieeffizientem IT-Equipment bis hin zur Optimierung der Raumtemperaturen in den Technikräumen reichen.

»Informations- und Kommunikationstechnologien bieten durch innovative Lösungen enormes Klimaschutzpotenzial. Steigende Datenvolumina und neue Funktionalitäten benötigen aber auch wertvolle Energie. Durch eine nachhaltige Konzeption im Energieeinsatz können wir Emissionen mindern und gleichzeitig Kosten senken«, erläutert Hannes Ametsreiter, Vorstandsvorsitzender Mobilkom Austria und Telekom Austria. Wichtigste Neuerung mit einem Einsparungspotenzial von jährlich bis zu 1.700.000 kWh Strom sei der Ersatz von 350 alten Servern durch 22 neue »virtuelle« Server.

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