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09.11.2016 Wolfgang Franz/pi

Digitale Landwirtschaft macht Fortschritte

Obwohl hohe Kosten und eine suboptimale Netzabdeckungen als Hemmschuh wirken, steigt der Digitalisierungsgrad in der Landwirtschaft.

Landwirte haben keine Scheu, Hightech-Produkte zu nutzen. Allerdings gibt es Grenzen, die durch hohe Kosten und fehlende Infrastruktur gesetzt werden.

Landwirte haben keine Scheu, Hightech-Produkte zu nutzen. Allerdings gibt es Grenzen, die durch hohe Kosten und fehlende Infrastruktur gesetzt werden.

© Bitkom

Die Landwirtschaft entwickelt sich mit hohem Tempo zu einer digitalisierten Branche. Schon heute nutzen 53 Prozent der Bauern digitale Lösungen, so zeigt eine repräsentative Befragung des Digitalverbands Bitkom unter 521 Landwirten und Lohnunternehmern, die vom Deutschen Bauernverband (DBV) unterstützt wurde.

Die Einsatzszenarien sind vielfältig, sie reichen vom GPS-gestützten und sensorgesteuerten Einsatz von Landmaschinen über die digital unterstützte tierindividuelle Fütterung bis hin zum kontinuierlichen Überwachen von Vitaldaten des Viehs. Den Bauern geht es nicht nur um die persönliche Entlastung von körperlicher Arbeit oder um höhere Gewinne. Sie machen ebenso geltend, dass sie die Ökobilanz im Ackerbau verbessern könnten, indem Pflanzenschutzmittel oder Dünger bedarfsgerecht und punktgenau ausgebracht werden. Auch die Haltungsbedingungen für Nutztiere lassen sich optimieren: Ernährungsverhalten und Bewegung der Tiere werden erfasst und beeinflusst.

All diese Szenarien, etwa auch der Einsatz autonomer Feldroboter oder von Drohnen und fahrerlosen Traktoren, setzen aber eine möglichst weitgehende Abdeckung spärlich besiedelter Regionen mit mobilem Breitband-Internet voraus. Die Landwirte wünschen sich daher bessere Rahmenbedingungen für eine flächendeckende Ausbreitung digitaler Technologien und fordern die Politik in Deutschland und der EU - auch im Sinne eines besseren Tier- und Landschaftsschutzes - auf, aktiv zu werden.

Weitere Hemmnisse auf dem Weg in die digitale Zukunft sind laut Umfrage die Datensicherheit (42 Prozent) und potenziell größere staatliche Kontrollmöglichkeiten (54 Prozent). Andererseits wachsen die Chancen, die stark zunehmenden Nachweis- und Dokumentationspflichten besser in den Griff zu bekommen.

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