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13.09.2011 apa/Rudolf Felser

TA setzt auf Machine-to-Machine-Communication

Die Telekom Austria Group (TA) setzt auf Maschinen zu Maschinen Communication (M2M) und hat im August die Telekom Austria Group M2M GmbH gegründet, die dieser Tage den Betrieb aufnimmt.

Wir stehen bei M2M am Anfang einer aussichtsreichen Entwicklung. In einigen Jahren wird es selbstverständlich sein, dass Autos, Haushaltsgeräte und Serviceeinrichtungen online verbunden sind, so Telekom-Chef Hannes Ametsreiter am Dienstag in einer Aussendung.

Der M2M-Markt stehe am Anfang einer signifikanten Wachstumsphase. Experten erwarten, dass bis zum Jahr 2020 rund 20 bis 50 Milliarden Geräte miteinander verknüpft sein werden, so der Geschäftsführer der Telekom Austria Group M2M Bernd Liebscher. Die Verbindungen erfolgen überwiegend mittels SIM-Karte. "Durch die Entwicklung von neuen M2M-Anwendungen werden wir künftig nicht nur eine SIM-Karte für Telefon, PC oder Tablet haben, sondern eine Vielzahl von Karten pro Person, eingebaut in den unterschiedlichsten Geräten."

Mit M2M bezeichnet man eine Datenkommunikation, die automatisch zwischen Endgeräten und einer zentralen Informationsplattform abgewickelt wird. Dabei werden beispielsweise Statusinformationen wie die Temperatur eines Kühlcontainers, Standortinformationen von Fahrzeugen oder Alarmmeldungen bei Abweichungen vom Normbereich eines Betriebes übertragen. Der Datentransfer erfolgt in der Regel mit Hilfe von SIM-Karten, die Endgeräte selbst sind jedoch meist keine Handys, sondern eigens für den jeweiligen Verwendungszweck entwickelte Hardware.

Die Möglichkeiten der Anwendungen reichen von industriellen Mess- und Steuerungssystemen über Automatisierungslösungen, Track Trace bis hin zu Alarm- und Sicherheitsapplikationen. Neben Kosteneinsparungen durch die Optimierung von Prozessen werden durch M2M innovative Geschäftsmodelle ermöglicht wie beispielsweise eine kilometerabhängige Kfz-Haftpflichtversicherung ("pay as you drive"). (apa)

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