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26.08.2011 Rudolf Felser

Umfrage: COBOL-Anwender bleiben treu

Drei Viertel der COBOL-Anwender sehen den Einsatz von COBOL auch in den nächsten drei Jahren als strategisch an. Allerdings ist der Mainframe nicht mehr die bevorzugte COBOL-Plattform.

In einer Umfrage unter 106 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat Micro Focus, ein Anbieter für Modernisierung, Testing und Management von Enterprise-Applikationen, nach den Strategien der Unternehmen im Umgang mit COBOL gefragt.

Dabei ergab sich, dass 76 Prozent der COBOL-Anwender diese Programmiersprache auch in den nächsten drei Jahren als strategisch ansehen; 74 Prozent der Befragten nennen hier die Softwareentwicklung mit Java, 36 Prozent die mit C# (Mehrfachnennungen möglich). Rund ein Viertel sieht den Einsatz aller drei Programmiersprachen als strategisch an.

Allerdings zeigt die Umfrage, dass COBOL heute keineswegs mehr eine typische Großrechner-Sprache ist. Nur noch 23 Prozent der Anwender wollen diese Programmiersprache in den nächsten drei Jahren auf Mainframes oder anderen Host-Systemen betreiben, nur zehn Prozent der Unternehmen ausschließlich. Die übrigen beabsichtigen mit COBOL auf der Windows-, Linux oder Unix-Plattform zu arbeiten.

Dabei spielen mobile Lösungen überraschenderweise nur eine geringe Rolle in den Planungen, denn lediglich sieben Prozent der Unternehmen wollen COBOL-Anwendungen in den nächsten Jahren auf den Java Application Server für Mobile Devices bringen. Auch Cloud Computing spielt in den Überlegungen noch keine große Rolle: Lediglich fünf Prozent der Unternehmen wollen COBOL-Applikationen in der Cloud betreiben.

"Unternehmen wissen sehr gut, dass COBOL hinsichtlich Performance und Stabilität eine ideale Lösung darstellt", erklärt Rainer Downar, Vice President für Central, Northern und Eastern Europe von Micro Focus. "Die Umfrage bestätigt allerdings auch, dass Großrechner für solche Anwendungen nicht mehr erste Wahl sind. Viele Unternehmen haben in den letzten Jahren ihre COBOL-Applikationen erfolgreich auf Server-Plattformen verlagert und wir gehen stark davon aus, dass dieser Trend anhält." (pi/rnf)

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