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21.06.2011 pi/Rudolf Felser

Leitfaden für Planung, Betrieb und Analyse dynamischer Rechenzentren

Bei schlechter Planung und falscher Platzierung von Komponenten sind Ausfälle und hohe Energiekosten vorprogrammiert. APC by Schneider Electric gibt Tipps zur Vermeidung der gängigsten Fehler.

Richtige Platzierung der Komponenten Eine unsaubere Planung im Rechenzentrum macht sich häufig in Form von Hotspots bemerkbar. Dauerhaft erhöhte Temperaturen wirken sich negativ auf den Betrieb der Server aus. Besser als die ständige Suche nach "Schattenplätzchen" ist es, von Anfang an auf Unterstützung durch Planungssoftware setzen. Eine grafische Darstellung der Komponenten und Schwachstellen hilft dabei.

Simulation zur Erkennung von Schwachstellen Bei Virtualisierungsprojekten verlassen sich viele IT-Verantwortliche auf die Fähigkeiten der Virtualisierungsplattform, virtuelle Maschinen selbständig zu migrieren. Hängen die betroffenen Host-Server an der gleichen Stromversorgung, hilft diese Taktik im Falle eines Ausfalls jedoch nicht. Ausgereifte Planungssoftware unterstützt auch hier bei der Simulation von Fehlern im Kühlmanagement.

Ausgereifte Planungssoftware arbeitet mit realen Daten Moderne Software zur Planung und Verwaltung der IT-Infrastruktur arbeitet nicht mit theoretischen Daten sondern greift auf die im Betrieb gewonnen Parameter zurück. Basierend auf Informationen zu Stromverbrauch und Kühlleistung werden Analysen erstellt, die sich flexibel ändern, sobald etwa die Auslastung einzelner Systeme zunimmt.

Minimierter Zeitverlust bei Ausfällen Beim Ausfall eines Lüfters wird meist das zuständige Personal alarmiert. In der Zwischenzeit ist das Risiko eines Rechnerausfalls hoch. Mit einer entsprechenden Softwarelösung dagegen fahren im Fall der Fälle noch intakte Komponenten automatisch ihre Drehzahl hoch, um den Verlust zu kompensieren. Gleichzeitig identifiziert das System gefährdete virtuelle Server und beginnt einen automatischen Migrationsprozess auf andere Host-Geräte. Das minimiert das Ausfallrisiko.

Fundierte Analysen wichtiger Parameter erfreuen auch den CIO Eine umfassende Analyse bezieht nicht nur die Inventarisierung für Audits und Compliance-Fragen, sondern auch die Vorhersage von künftigen Szenarien mit ein. Dadurch lassen sich Daten gewinnen, die die weitere Kapazitätsplanung erleichtern. Weiterer Vorteil: Die IT-Abteilung erhält Zugriff auf Informationen, die das Management von der Notwendigkeit eines Ausbaus des Rechenzentrums überzeugen können. Die genaue Erfassung von Verbrauchsgrößen macht zudem eine detaillierte Abrechnung mit den einzelnen Abteilungen möglich. Die Folge: Realisierbare Maßnahmen für mehr Energieeffizienz, niedrigere Kosten und eine vereinfachte Bilanzierbarkeit. (pi)

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