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15.11.2010 pi

Avaya virtualisiert den Betrieb von Datennetzwerken

Avaya, Anbieter von Systemen, Software und Services für die Geschäftskommunikation, stellt eine neue Architektur für den Betrieb von Datennetzwerken vor.

Damit sollen Unternehmen einfacher und kostengünstiger von den Vorteilen virtueller Lösungen profitieren können. Die Technologie nutzt eine neue unternehmensweite End-to-End-Architektur, mit der IT-Verantwortliche die Nachfrage nach neuen Content- und Collaboration-Anwendungen nachkommen können.

Die Avaya Virtual Enterprise Network Architecture (Avaya VENA) erlaubt Unternehmen, den Einsatz von Geschäftsanwendungen und Services in und zwischen Rechenzentren und Campus leichter zu optimieren. Auf Basis verbesserter Netzwerkverbindungen zwischen den Anwendungsservern und dem Endanwender reduziert Avaya VENA dabei die Kosten und verkürzt die Bereitstellungszeiten. Dies geschieht maßgeblich durch den Aufbau einer End-to-End-Verbindung zwischen Desktop und Rechenzentrum. Gleichzeitig senkt die vereinfachte Bereitstellungs- und Rechte-Verwaltung laut dem Anbieter die Betriebsrisiken.

Darüber hinaus kündigt Avaya eine Reihe neuer Technologie-Partnerschaften an: Unternehmen wie VMware, Qlogic, Coraid und Silver Peak Systems unterstützen die Entwicklung und den Einsatz von Avaya VENA und nehmen an Avayas DevConnect-Programm teil. Diese Partnerinitiative fördert die Entwicklung, Vermarktung und den Verkauf innovativer Produkte von Drittanbietern, die in Kombination mit den Lösungen von Avaya eingesetzt werden können. Um die Weiterentwicklung der auf offenen Industriestandards basierenden Netzwerk-Architektur voranzutreiben, arbeitet Avaya weiter an einer Vergrößerung des Partnernetzwers.

Die neue Architektur bietet außerdem eine sogenannte Virtual Services Fabric für das gesamte Netzwerk, die quasi "nur durch ein Fingertippen" alle virtuellen Funktionen bereitstellt. Gleichzeitig erhöht die Architektur die Skalierbarkeit und die Flexibilität, indem sie eine Private-Cloud-Infrastruktur anbietet. Diese vereinfacht den Zugriff auf verfügbare Inhalte und Anwendungen. Zudem wird die Fehleranfälligkeit reduziert.

Die Virtual Service Fabric von Avaya VENA basiert auf der verbesserten IEEE Shortest Path Bridging-Technologie, einer vom Institute of Electrical and Electronics Engineers herausgegebene Norm für die Kommunikation in Funknetzwerken. Diese gewährleistet zum einen ein Höchstmaß an Flexibilität und ermöglicht zum anderen eine einfache Bedienung. Gleichzeitig lassen sich andere, bereits bestehende Services durchgängig und transparent in das Netzwerk einbinden. Avaya VENA kann sowohl in modulare als auch in nicht modulare Plattformen implementiert werden. Für bereits vorhandene Produkte ist die Virtual Service Fabric auch als Upgrade erhältlich.

Die neue Architektur wird von der Avaya Virtual Services Platform 9000 (Avaya VSP 9000) unterstützt. Diese Service-Plattform wurde entsprechend der Anforderungen der neuen 40/100G-Technologie entwickelt. Avaya VENA wird darüber hinaus von den Avaya Ethernet Routing Switches 8600 und 8800 unterstützt. Gegenwärtig entwickelt Avaya verschiedene Top-of-Rack-Lösungen (TOR) der nächsten Generation. Diese ergänzen die VSP-Produktfamilie für Rechenzentren und unterstützen hohe Portdichten von 10G mit einer möglichen Weiterentwicklung zu 40/100G-Infrastrukturen und Fibre Channel over Ethernet (FCoE). Zusätzlich wird Avaya 2011 eine Serie von Campus-Produkten für den Einsatz auf dem Firmengelände vorstellen, mit denen sich die Dienstleistungsinfrastruktur bis zu den einzelnen Filialen und Standorten erweitern lässt. (pi)

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