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IBM stellt neue Großrechner-Generation vor

Das "zEnterprise EC12" Mainframe System soll neue Sicherheits- und Analysemöglichkeiten, 25 Prozent mehr Leistung pro Prozessor-Core, mehr als 100 konfigurierbare Cores und 50 Prozent mehr Gesamtleistung bieten.

© IBM

Es handelt sich bei dem "zEnterprise EC12" Mainframe System laut den Informationen um das bisher leistungsfähigste und technologisch am weitesten entwickelte IBM Großrechnersystem. IBM hat für die Entwicklung des Systems  über eine Milliarde Dollar investiert. 18 IBM-Forschungszentren weltweit waren an der Entwicklung beteiligt, darunter auch das IBM Forschungszentrum in Rüschlikon/Schweiz.

Der Mainframe bietet eingebaute Security-Features, die die Sicherheits- und Compliance-Anforderungen verschiedener Branchen abdecken. Ebenso verfügt der Rechner über Analytikmöglichkeiten hinsichtlich des Systembetriebs und kann beinahe in Echtzeit Workload-Monitoring und -Analyse betreiben. Mit bis zu 25 Prozent mehr Leistung pro Rechencore und bis zu 50 Prozent erhöhter Systemkapazität ist das zEC12-System für Hybrid-Cloud-Lösungen geeignet.

Zudem sind IT-Systemanalytik-Eigenschaften enthalten, die auf neuer Technologie aus der IBM-Forschung basieren: Er analysiert interne Systembotschaften und ermöglicht eine annähernde Echtzeit-Sicht auf den Systembetrieb und eventuell entstehende Engpässe oder Probleme.  Die neue Technologie mit dem Namen IBM zAware lernt dabei von den Systembotschaften, erkennt Muster und vermerkt jegliche Abweichungen. Sie identifiziert ungewöhnliches Systemverhalten und versucht, die Auswirkungen davon zu minimieren.

Das zEC12-System ist der erste IBM Mainframe mit integrierter SSD-Technologie, genannt "Flash Express". Damit kann die Leistung datenintensiver Anwendungen oder Workloads verbessert werden. Mit Flash Express kann sich die Servicegeschwindigkeit während extremer Lastspitzen an Systemaktivität weiter verbessern -  zum Beispiel bei der Eröffnung von Finanzmärkten oder in Feiertags- oder Urlaubsperioden bei Onlinehändlern.

Kunden können das zEC12-System auch ohne Rechenzentrumsdoppelboden einsetzen – zum ersten Mal überhaupt bei einem IBM Highend-Mainframe. Durch die Verfügbarkeit von Overhead-Strom- und -Verkabelungsmöglichkeit erhalten Kunden mehr Flexibilität bei der Auswahl des Einsatzortes eines Mainframes.

Mit der Ankündigung des IBM zEnterprise Systems und der IBM zEnterprise BladeCenter Extension (zBX) im Jahr 2010 stellte IBM einen Hybrid-Computing-Ansatz vor. Dies ermöglicht Unternehmen den konsolidierten, integrierten Einsatz von Workloads über Mainframe, POWER7- und System x-Server hinweg. Mit dem zEnterprise Unified Resource Management können diese verschiedenen Ressourcen als ein einzelnes virtualisiertes System verwaltet werden.

Mit dem zBX Model 003 erweitert IBM die Möglichkeit für Kunden, integrierte und dynamische Workloads zu betreiben. Wie sein Vorgänger enthält das aktuelle zBX Spezialprozessoren für spezifische Workloads. Hierzu gehören die IBM WebSphere DataPower Integration Appliance XI50 for zEnterprise und ausgewählte IBM BladeCenter-Server. Per 2. Quartal 2012 hat IBM mehr als 140 zBX-Einheiten mit mehr als 1000 Bladeservern an Kunden ausgeliefert. Weitere Informationen gibt es unter www.ibm.com/systems/z.

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