KUVAG überzeugt von Eaton-USV KUVAG überzeugt von Eaton-USV - Computerwelt

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19.11.2013 pi

KUVAG überzeugt von Eaton-USV

Die KUVAG-Gruppe setzt voll auf Virtualisierung. Um bei einem plötzlichen Stromausfall alles im Griff zu behalten setzt sie auf die 9140 USV von Eaton.

KUVAg, Spezialist in Sachen Isolationsprodukte für elektrische Energie und Verkehrstechnik, setzt auf Eaton.

KUVAg, Spezialist in Sachen Isolationsprodukte für elektrische Energie und Verkehrstechnik, setzt auf Eaton.

© Kuvag

Der Spezialist in Sachen Isolationsprodukte für elektrische Energie und Verkehrstechnik, die per Stammhaus in Neumarkt am Hausruck ansässige KUVAG-Gruppe, ist EDV-mäßig längst auf Virtualisierung eingestellt. Das aktuelle Mischungsverhältnis beträgt 3:12. Das bedeutet: Drei physische Server bilden die Hardware-Plattform für zwölf virtuelle Maschinen. Ein IT-Konstrukt, das bei einem plötzlichen Stromausfall gar nicht so einfach im Griff zu behalten ist: Die 9140 USV von Eaton kann das. Sie überzeugte auf Anhieb mit ihrer VMware vSphere 5.1 unterstützenden Intelligent-Power-Software.

Never change a running system - ein Leitsatz, der auf den ersten Blick vielleicht ziemlich verlockend klingen mag, der aber in der Praxis gemeinhin nicht funktioniert – zumindest nicht auf lange Sicht. Ganz im Gegenteil: "Die Administration von Netzwerken erfordert eine ständige Anpassung an sich permanent weiterentwickelnde IT-Landschaften", weiß it-TREND-Geschäftsführer Michael Wagner aus eigener Erfahrung. Und der unter anderem für die Firma KUVAG tätige Server- und Netzwerktechnikexperte ergänzt: "Ein System erreicht erst dann ein entsprechendes Maß an Stabilität und Sicherheit, wenn es kontinuierlich an neue Gegebenheiten adaptiert wird." Bei der KUVAG-Gruppe lautete die jüngste Herausforderung: VMware vSphere 5.1. Denn laut Michael Wagner war es gar nicht so einfach, einen USV-Hersteller zu finden, der eine moderne Virtualisierungsinfrastruktur in gewünschter Art und Weise managen kann. "Es gibt nur wenige Anbieter von unterbrechungsfreien Stromversorgungen, die einen VMware-Cluster sauber unterstützen. Unser bisheriger Technologiepartner beispielsweise konnte das nicht", erklärt Michael Wagner. Aus diesem Grund durchforstete der Netzwerktechnikexperte den Markt nach alternativen Lösungen und landete bei der Eaton 9140 USV. Bis dahin war ihm die Marke Eaton nur vom Hörensagen bekannt. "Wir hätten keinen anderen Hersteller gesucht, wäre da nicht die VMware-Anforderung gewesen. Und Eaton ist in dieser Hinsicht von Anfang an sehr selbstbewusst aufgetreten", erinnert sich Michael Wagner. Wobei der Eaton Account Manager Dejan Vlajic seinen Worten "unsere Intelligent-Power Software kann das" innerhalb kürzester Zeit auch entsprechende Taten folgen ließ: Er organisierte eine auf die realen Bedürfnisse von KUVAG ausgerichtete Testeinheit und wartete vollkommen entspannt auf das Finale des Testdurchlaufs.

SEHR ZUFRIEDENSTELLEND...
...so lautete der einhellige Tenor, nachdem die 9140 USV bei KUVAG in Neumarkt am Hausruck ein paar Tage lang im Realbetrieb auf ihre versprochenen Shutdown- und Management-Fähigkeiten getestet wurde. Die anfängliche Skepsis von Jürgen Humberger, EDV-Verantwortlicher bei KUVAG, war schnell verschwunden. Mittlerweile zeigt er längst keine Scheu mehr, selbst seine heikelsten Maschinen – beispielsweise die SAP-Server – der Eaton-USV anzuvertrauen. "Wir machen zwar alle drei Stunden ein Backup, aber es wäre schon schlimm genug, wenn die in diesem Zeitraum gemachten Waren- bzw. Auftragsein- und -ausgänge verloren gingen. Da hätte wirklich jede Abteilung hier im Haus massiv zu kämpfen, die Daten wiederherzustellen", verrät Jürgen Humberger. Grundsätzlich ist der KUVAG-Standort Neumarkt am Hausruck vor allem für zwei Spezialprodukte weit über die österreichischen Landesgrenzen hinaus bekannt: Mittel- sowie Hochspannungsisolatoren. Mehr als 70 verschiedene Epoxidharz-Rezepturen stehen für die Fertigung von maßgeschneiderten Komponenten für den Innen- bzw. Außenbereich zur Verfügung. Wobei gröbere Stromschwankungen oder gar Ausfälle den Herstellungsprozess empfindlich stören könnten: "Üblicherweise werden bei uns die einzelnen Rezepturen dank Chargen-Verwaltung vollautomatisch eingewogen.

Gäbe es da ein Problem, müsste die verantwortliche Person an der Maschine vorübergehend von Hand mischen. Das wäre ein extremer Zeitverlust", so der KUVAG EDV-Mitarbeiter und betont wie wichtig eine zuverlässig arbeitende IT für die Aufrechterhaltung eines dreischichtigen Vollbetriebs ist – zumal nicht nur rund 65 Clients am hiesigen Standort, sondern zusätzlich auch noch rund 20 vom Schwesterunternehmen in Düren – der KUVAG ISOLA Composites GmbH – von der Funktionstüchtigkeit der Neumarkter VMware ESXi-Umgebung abhängen. "Hätte ich keine USV, würde eine gröbere Stromschwankung reichen, um das gesamte System zum Stillstand zu bringen und dann bräuchte ich mindestens eine Stunde bis alle Systeme wieder hochgefahren wären", erklärt Jürgen Humberger, weshalb er nach einem Elektronik-Versagen bei der alten USV bei it-TREND sofort wieder ein neues Gerät orderte.

VOM PILOTPROJEKT ZUM HERSTELLERWECHSEL
Die Virtualisierung von Servern befindet sich seit einigen Jahren kontinuierlich im Vormarsch. Kein Wunder: Lassen sich doch mit ihrer Hilfe bei zumindest gleicher wenn nicht sogar größerer Leistung sowohl im Betrieb – weniger Stromverbrauch – als auch bei der Anschaffung – weniger Hardware – unnötige Kosten sparen. Die KUVAG-Gruppe stellte ihre IT-Infrastruktur bereits im Jahre 2009 auf vorwiegend virtuelle Maschinen um. Damals war in punkto VMware die vSphere Version 4.1 Thema. Eine Software-Generation, die von it-TREND ehemaligem USV-Lieferanten durchaus noch unterstützt wurde. Problematisch wurde es dann als die zahlreichen Neuerungen von 5.1, beispielsweise eine neue Funktion für einfachere VM-Backups und Replikationen oder ein Leistungszähler für CPUs, lockten. "Die Hardware-Server geordnet runterfahren kann jeder, aber die Ansteuerung der virtuellen Maschinen in einem VMware Cluster scheint für alle anderen USV-Hersteller bis auf Eaton ein Problem zu sein", verrät it-TREND Chef Michael Wagner, was ihn ursprünglich zu einer genauen Marktanalyse undletztendlich sogar zu einem generellen Herstellerwechsel bewegte. "Ich habe mein USV-Geschäft mittlerweile zur Gänze auf Eaton umgestellt, weil hier nicht nur das Produkt, sondern auch die Betreuung zu 100% passt. Ich kann bei etwaigen Fragen oder Problemen direkt mit einem kompetenten Techniker sprechen, werde innerhalb weniger Minuten zurückgerufen, sollte dieser einmal nicht erreichbar sein. Und die Reaktionszeit auf Mails ist ebenfalls sehr kurz. All das ist leider an sich eher untypisch für die EDV-Branche. Üblicherweise landet man heutzutage nämlich in Call Centern, wo sowohl in technischer als auch in sprachlicher Hinsicht schnell einmal eine Grenze erreicht ist", klagt Michael Wagner und freut sich umso mehr, dass er dank ausgiebiger USV-Hersteller-Recherchen doch noch eine Ausnahme kennengelernt hat.

PRAXISTEST BESTANDEN
Neben Michael Wagner gibt es bei it-TREND noch einen weiteren Mann, dessen Auge ziemlich streng sein kann, wenn es um neue Hersteller oder Produkte geht: CTO Max Reischauer. "Er ist der, der sich mit jedem Teil intensiv auseinandersetzt und dann mit Daumen hoch oder runter den Letztentscheid trägt. Zur Eaton 9140 meinte er allerdings bloß: Lässig, funktioniert, habe ich so noch nie gesehen", erinnert sich Michael Wagner. Jürgen Humberger wiederum zeigte sich vor allem von den angegebenen Werten der Intelligent-Power-Software begeistert, die keine symbolischen sondern tatsächliche sind: "Wenn da eine verbleibende Laufzeit von 25 Minuten angeführt ist, stimmt dieser Wert auf die Sekunde genau", bestätigt er. Für den Standardfall wurde die einphasige 7,5 kVA Online-Doppelwandler-USV-Anlage bei KUVAG so programmiert, dass sie nach dreißig stromlosen Minuten einen geordneten Shutdown der Server einleitet, wobei die virtuellen Maschinen als erste heruntergefahren werden. Die insgesamt benötigte Überbrückungszeit von rund einer Stunde wird durch ein 3-HE-Batterie-Erweiterungsmodul gewährleistet. Ein weiteres Extra, das von Eaton als optionales Zubehörteil für USV-Anlagen angeboten wird, bildet die Web/SNMP-Schnittstellenkarte. Gemeinsam mit der Intelligent-Power-Software dient sie als Schlüssel für ein geordnetes Server-Management. Und sollte der Strom wirklich einmal über längere Zeit ausfallen, sorgen die beiden Module dafür, dass sämtliche Systeme innerhalb weniger Minuten wieder arbeitsbereit sind, sobald Strom wieder fließt. "Die USV-Lösung von Eaton ist simpel zu installieren, übersichtlich und sie funktioniert. Was am Papier angegeben ist, funktioniert auch in der Praxis – und das sogar ohne zusätzliche Basteleien", resümiert der it-TREND Geschäftsführer. Er freut sich sichtlich in Eaton einen innovativen Technologiepartner gefunden zu haben, auf den in jeder Hinsicht Verlass ist. (pi)

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