Studie zum Fachkräftemangel im Berufsfeld Cybersicherheit gestartet Studie zum Fachkräftemangel im Berufsfeld Cybersicherheit gestartet - Computerwelt

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22.10.2014 pi/Rudolf Felser

Studie zum Fachkräftemangel im Berufsfeld Cybersicherheit gestartet

(ISC)² ruft Fachkräfte für Cybersicherheit weltweit dazu auf, für die sechste Ausgabe seiner "Global Information Security Workforce Study" (GISWS) Auskunft über Erkenntnisse aus ihrer beruflichen Praxis zu geben.

© Natalia Merzlyakova - Fotolia.com

Die "Global Information Security Workforce Study" wird seit mehr als 10 Jahren durchgeführt. Sie soll der Security-Branche als Benchmark dienen und aus erster Hand gewonnene Einsichten in die aktuellen Chancen und Trends im Bereich Cybersicherheit bieten. Die Studie wird von der (ISC)² Foundation geleitet, der gemeinnützigen Stiftung von (ISC)², die mit Unterstützung ihrer Sponsoren Studierende, Lehrpersonal und die breite Öffentlichkeit durch Bildungsprogramme und Tipps befähigen will, ihre Online-Aktivitäten sicher zu gestalten. Durchgeführt wird die Studie von dem Analystenhaus Frost & Sullivan.

"In unserer zunehmend digital gesteuerten Welt ist es unabdingbar, die aufkommenden Risiken und Verantwortungsbereiche aktuell zu verstehen. Dies ist die einzige verfügbare Untersuchung, die detailliert vermittelt, wie sich das Berufsfeld Cybersicherheit und die anderen treibenden geschäftlichen Faktoren weltweit verändern", sagt Julie Peeler, Director bei der (ISC)² Foundation.

Die Studie beleuchtet Gehaltsskalen, Qualifikations- und Ausbildungsanforderungen, Einstellungspraktiken, Budgets, Karrieremöglichkeiten, Haltungen und Einstellungen sowie aktuelle Technologieentwicklungen in den Unternehmen, prioritäre Sicherheitsprobleme und anderes mehr.

Einige wichtige Themen, die in dieser Untersuchung hervorgehoben werden sollen:

  • Schwachstellen in Anwendungen werden seit 2011 als größtes Sicherheitsproblem eingestuft; dennoch bleibt die Interaktion zwischen den Sicherheitsfachleuten und den Softwareentwicklern gering.
  • Die Auswirkungen eines erheblichen Fachkräftemangels trotz zweistelliger Zuwächse in diesem Bereich in den letzten fünf Jahren; nur wenige junge Menschen und wenige Frauen schlagen diese Laufbahn ein.
  • Die Abwehrbereitschaft gegen Sicherheitsereignisse zeigt zunehmend Risse – eine wachsende Zahl von Fachkräften ist der Ansicht, dass sich die Abwehrbereitschaft verschlechtert, trotz erhöhter Ausgaben für die Sicherheit.
  • Die Notwendigkeit, angesichts der Einführung neuer Technologien neue Fähigkeiten und eine erweiterte Wissensbasis zu erwerben, hat auf die berufliche Situation von IT-Sicherheitsfachkräften erhebliche Auswirkungen.
  • Veränderte zeitliche Anforderungen an die Fachkräfte, neue Berichtswege und ein wachsendes Maß an Sicherheitsfunktionen unabhängig von der IT.  


"Die regelmäßige (ISC)²-Umfrage zum Arbeitsumfeld von IT-Sicherheitsexperten, die Global Information Security Workforce-Studie, ist eine der Ressourcen, die einen Blick hinter die Kulissen der Branche erlauben. Sie enthält Informationen darüber, was die Experten aus der Informations- und IT-Sicherheit denken und mit welchen Themen sie sich täglich beschäftigen müssen. Darüber hinaus bietet die Studie auch Einblicke in Karrierechancen, Arbeitsplatzsituation und sogar in die Gehälter der Branche. Die Umfrage erfolgt anonym und es ist jeder aus der IT-Sicherheitsbranche eingeladen, daran teilzunehmen", sagt Isabel Münch, Referatsleiterin Allianz für Cyber-Sicherheit, Penetrationszentrum und IS-Revision beim deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Sicherheitsexperten aus allen Führungsebenen der Informationssicherheit werden von (ISC)² gebeten, an der 25-minütigen Umfrage teilzunehmen, auch ihre Kollegen zur Teilnahme aufzufordern und so dazu beizutragen, dass diese Studie der Community und den beteiligten Akteuren wirklich umfassende Einsichten erbringt. Die Umfrage läuft bis Mitte Dezember. Die Ergebnisse werden von Frost & Sullivan analysiert und im April 2015 als kostenlose Ressource veröffentlicht. Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Teilnahme finden Sie unter diesem Link. (pi)

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