Kaspersky: Banktrojaner sind für Cyberkriminelle am lukrativsten Kaspersky: Banktrojaner sind für Cyberkriminelle am lukrativsten - Computerwelt

Computerwelt: Aktuelle IT-News Österreich


29.12.2014 pi/Wolfgang Franz

Kaspersky: Banktrojaner sind für Cyberkriminelle am lukrativsten

Untersuchung von Kaspersky Lab: Cyberkriminelle können mit Internetverbrechen bis zu zwanzigmal mehr Geld einnehmen, als sie für ihre Attacken ausgeben.

Schadsoftware ist einfach und kostengünstig in Hacker-Foren zu finden.

Schadsoftware ist einfach und kostengünstig in Hacker-Foren zu finden.

© J.Paulsen - Fotolia.com

Mit Phishing und Verschlüsselungssoftware, vor allem aber mit Banktrojanern wird richtig Kasse gemacht. Dies geht aus einer Untersuchung von Kaspersky Lab hervor, bei der die Kosten der am häufigsten verwendeten Hacker-Tools den durch Cyberangriffe erwirtschafteten Beträgen gegenüber gestellt werden.

"Schadsoftware zu kaufen, ist heutzutage kein Problem: Sie ist einfach und kostengünstig in Hacker-Foren zu finden und daher sehr attraktiv", erklärt Christian Funk, Leiter des deutschen Forschungs- und Analyse-Teams bei Kaspersky Lab. "Cyberkriminelle benötigen nicht einmal fundierte IT-Kenntnisse, denn für einen festen Preis erhalten sie ein Paket ‚von der Stange‘, das beliebig ausführbar ist. Nutzer müssen besonders vorsichtig sein, damit ihr Geld und ihre Daten sicher sind."
Alle Geräte und Online-Aktivitäten sollten daher mit einer umfassenden
Sicherheitslösung, wie beispielsweise Kaspersky Total Security – Multi-Device, abgesichert werden.

Banktrojaner: Opfer verlieren im Schnitt 580 Euro
Hier einige von Kaspersky Lab erstellte Beispiele, wie mit cyberkriminellen Aktionen Geld verdient werden kann:
•    Phishing: Die Kosten für eine Phishing-Seite, die ein Soziales Netzwerk nachahmt und eine großangelegte Spam-E-Mail-Kampagne inklusive Link auf die gefälschte Seite, belaufen sich auf durchschnittlich 120 Euro. Gehen den Phishern 100 Personen ins Netz, können sie 8.000 Euro mit dem Verkauf von sensiblen Daten verdienen. Die Opfer können dadurch wichtige Kontakte, persönliche Fotos und Korrespondenzen verlieren.
•    Mobile Verschlüsselungstrojaner: Ein mobiler Verschlüsselungstrojaner mutet im Vergleich zu Phishing-Seiten teuer an. Mit durchschnittlich 800 Euro kann die Schadsoftware erworben und verbreitet werden. Allerdings sind auch die Einnahmen deutlich höher: Die Preise, die Cyberkriminelle für das Entschlüsseln eines Smartphones verlangen, liegen zwischen acht und 160 Euro. Bei 100 potenziellen
Opfern können so bis zu 16.000 Euro eingenommen werden.
•    Konventionelle Verschlüsselungsprogramme: Auf dieselbe Gewinnsumme
kommen Cyberkriminelle beim Einsatz klassischer, also nicht mobiler Erpresser-Software. Allerdings ist die anfängliche Investition mit etwa 1.600 Euro doppelt so hoch. Die Verluste der Nutzer belaufen sich ebenfalls auf das Doppelte, denn die geforderte Mindestsumme für das Entschlüsseln der Daten liegt im Durchschnitt bei circa 80 Euro.
•    Banktrojaner: Das große Los ziehen Cyberbetrüger allerdings mit Banktrojanern, die direkt auf das Geld der Nutzer abzielen. Mit einem Einsatz von rund 2.400 Euro für die Schadsoftware, das Exploit und die Spam-E-Mails, können Cyberkriminelle bis zu 58.000 Euro verdienen. Ein betroffener Nutzer verliert dabei durchschnittlich 580 Euro.

Diesen Artikel

Bewertung:

Übermittlung Ihrer Stimme...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Artikel bewertet!
Klicken Sie auf den Bewertungsbalken, um diesen Artikel zu bewerten.
  Sponsored Links:

IT-News täglich per Newsletter

E-Mail:
Weitere CW-Newsletter

CW Premium Zugang

Whitepaper und Printausgabe lesen.  

kostenlos registrieren

Aktuelle Praxisreports

(c) FotoliaHunderte Berichte über IKT Projekte aus Österreich. Suchen Sie nach Unternehmen oder Lösungen.

Zum Thema

  • Bechtle IT-Systemhaus Österreich

    Bechtle IT-Systemhaus Österreich WLAN-Systeme, Netzwerk-Systeme (LAN, MAN, WAN), Netzwerk-Management, Server-Betriebssysteme, Verschlüsselungs- und Kryptografie Software, Security Audits, Notfalls-Rechenzentren,... mehr
  • ELO Digital Office AT GmbH

    ELO Digital Office AT GmbH Mobile Lösungen und Applikationen, Dokumentenmanagement und ECM, Übernahme von Softwareprojekten, Systemintegration und Systemmanagement, Programmierung, Individual-Softwareentwicklung, IKT-Consulting,... mehr
  • DBConcepts GmbH. Die Oracle Experten.

    DBConcepts GmbH. Die Oracle Experten. Enterprise Application Integration, Datenbanken, Business Intelligence und Knowledge Management, Tools, Server-Betriebssysteme, Middleware, Betriebssysteme für PCs,... mehr
  • SEQIS GmbH

    SEQIS GmbH Qualitätssicherung, Expertensysteme, Tools, Security Audits, E-Commerce-Software, B2B Dienste und Lösungen, Übernahme von Softwareprojekten,... mehr

Hosted by:    Security Monitoring by: