Neue Mitglieder der Cyber Threat Alliance Neue Mitglieder der Cyber Threat Alliance - Computerwelt

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17.02.2015 pi/Rudolf Felser

Neue Mitglieder der Cyber Threat Alliance

Palo Alto Networks, Fortinet, McAfee Labs und Symantec, Mitbegründer der Cyber Threat Alliance (CTA), haben in Barracuda Networks, ReversingLabs, Telefónica und Zscaler neue Mitstreiter gefunden.

© lev dolgachov - Fotolia.com

Gemeinsames Ziel der Cyber Threat Alliance ist es, die Bekämpfung fortschrittlicher IT-Sicherheitsherausforderungen voranzutreiben. Die Mission der Cyber Threat Alliance ist eine koordinierte Anstrengung der Branche gegen Cyber-Kriminelle durch eine enge Zusammenarbeit bei der Bedrohungsanalyse und die gemeinsame Nutzung von Daten und Informationen über Angriff und Bedrohungen.

"Die Angriffe auf einzelne Endgeräte und ganze Firmennetzwerke werden immer zielgerichteter, ausgefeilter und individueller. Mit Standard-Lösungen ist vielen Bedrohungen, vor allem wenn sie Unternehmen und Behörden ins Fadenkreuz nehmen, nur noch selten beizukommen", erklärt Senior Systems Engineering Manager Central & Eastern Europe bei Palo Alto Networks. "Unser Ziel als Anbieter von IT-Sicherheitstechnik muss es also sein, so viel Wissen wie möglich über aktuelle Attacken zu sammeln, auszuwerten und entsprechend zu agieren. Ein Verbund mit anderen Experten aus dem Bereich IT-Security ist hier eine hilfreiche Ergänzung zu unseren bereits aktuellen Methoden."

Während die bisherigen Initiativen der Branche sich häufig auf den Austausch von Malware-Samples beschränkten, bietet die Cyber-Threat-Allianz Zugang zu umfangreichen detaillierten Bedrohungsanalysen der Mitglieder. Hierzu zählen Informationen über Zero-Day-Schwachstellen, Botnet-C&C-Server, mobile Bedrohungen und Kompromittierungsindikatoren (Indicators of Compromise - IoC), die auf fortschrittliche dauerhafte Bedrohungen (Advanced Persistent Threats - APTs) hindeuten. Natürlich werden innerhalb der Allianz auch Malware-Samples ausgetauscht.

"Wir schätzen die Charta der Cyber-Threat-Allianz und sind der Ansicht, dass es eine engere Zusammenarbeit von Sicherheitsforschern, Industrie, Bildungseinrichtungen und Behörden geben sollte. Wir freuen uns darauf, wichtige Daten über Bedrohungsvektoren zu teilen. Diese sollen nicht nur dem umfassenden Bedrohungsschutz für unsere Kunden dienen, sondern auch der Allgemeinheit zugutekommen", erklärte Stephen Pao, General Manager Security bei Barracuda.

"Telefónica ist fest davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit gegen Cyber-Kriminalität mit führenden Unternehmen aus dem Sicherheitsumfeld die Abwehrfähigkeit in der digitalen Welt stärken wird. Wir freuen uns, mit den CTA-Mitgliedern zusammenarbeiten zu können. Unsere internen Fähigkeiten zusammen mit unseren Cyber-Security-Services auf Basis digitaler Analyse, mit der sich Telefónica seit vielen Jahren beschäftigt, werden für die Allianz wertvoll sein. So können wir die Schlagkraft der Mitglieder beim gemeinsamen Engagement für besseren Schutz erhöhen", kommentierte Pedro Pablo Pérez, Cyber Security Director beim Telko-Unternehmen Telefónica.

"Unternehmen benötigen zur Bekämpfung der heutigen Cyber-Bedrohungen sowohl interne Überwachung als auch externen Kontext, um die Absichten und Taktiken des Gegners zu erkennen. Die Cyber-Threat-Allianz bietet eine gemeinsame Plattform für den Austausch wichtiger Informationen und zur Verbesserung der externen Identifizierung von Bedrohungen", erläuterte Mario Vuksan, CEO von ReversingLabs.

"Die Sicherheitsbedrohungen von heute sind heimtückischer und schwerer zu verhindern als jemals zuvor – und sie sind stärker als die Fähigkeit der Unternehmen und Organisationen, sich aus eigener Kraft zu schützen. Der Austausch von Bedrohungsanalysen im Rahmen der Cyber-Threat-Allianz ist ein entscheidender Schritt in Richtung einer neuen Ebene der Zusammenarbeit in der Branche, aus der mehr Sicherheit für Anbieter und Kunden gleichermaßen hervorgeht", so Michael Sutton, Vice President Security Research für Zscaler. (pi)

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