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Office-Makroviren sind wieder auf dem Vormarsch

PC-Nutzer, die häufig Office-Dokumente aus dem Internet nutzen, sollten genau darauf achten, ob Makros aktiviert sind.

Virenscanner stufen Makroviren meistens nicht als schädlich ein.

Virenscanner stufen Makroviren meistens nicht als schädlich ein.

© Archiv

Wenn Office zur Malware-Schleuder wird: Wer etwa ein Word-Formular per Mail erhält oder aus dem Netz herunterlädt und öffnet, bekommt meist einen gelben Sicherheitshinweis angezeigt. Dieser informiert darüber, dass sogenannte Makros deaktiviert sind.

Einträge in den Feldern funktionieren erst, wenn man etwa Inhalt aktivieren anklickt. Das sollten Nutzer bei Office-Dokumenten wie Word, Excel oder PowerPoint aber niemals arglos tun. Denn in den Dokumenten können Makroviren stecken.

Makros sind eigentlich Befehlsserien, die zur Automatisierung wiederholt auszuführender Aufgaben in Office-Programmen verwendet werden. Dieses Werkzeug kann aber auch missbraucht werden, um per Makro Schadsoftware, die auf einen Rechner gebracht werden soll, in ein Dokument einzubetten.

Ihre Hochphase hatten Makroviren zwar in den 1990er-Jahren, jedoch werden derzeit wieder sowohl gross angelegte Spam-Kampagnen mit Makroviren als auch gezielte Social-Engineering-Mails mit verseuchten Office-Anhängen entdeckt: Sie sind etwa als Bewerbung, Rechnung oder Auftrag vom Vorgesetzten getarnt und sollen den Empfänger so neugierig machen, dass er das Dokument im Mailanhang oder per Klick auf einen gefährlichen Link öffnet.

Nutzer können sich vor den Viren schützen, indem sie beim Öffnen von Anhängen oder bei Downloads im Allgemeinen skeptisch sind und das Ausführen von Makros im Normalfall ablehnen – vor allem wenn die Quelle des Dokuments unbekannt oder nicht vertrauenswürdig ist. Ein Virenscanner mit aktuellen Definitionen darf auf dem Rechner natürlich auch nicht fehlen, obwohl Makros nicht immer als Schadsoftware erkannt werden.

Auch wenn bei Microsoft inzwischen standardmässig alle Makros aus unbekannten Quellen deaktiviert sind, kann es nicht schaden, die Makroeinstellungen in den sogenannten Trust- oder Sicherheitszentren der Office-Programme regelmässig zu kontrollieren – jeweils unter Datei/Optionen/Trustcenter/Einstellungen für das Trustcenter/Einstellungen für Makros. 

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