Österreichs Team für die European Cyber Security Challenge steht fest Österreichs Team für die European Cyber Security Challenge steht fest  - Computerwelt

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17.10.2016 Wolfgang Franz/pi

Österreichs Team für die European Cyber Security Challenge steht fest

Nach einigen langen und fordernden Tagen in St. Johann steht das Team Österreich für die European Cyber Security Challenge 2016 fest. Insgesamt 20 junge IT-Sicherheitstalente traten in zwei Altersklassen in insgesamt vier Teams gegeneinander an.

Joe Pichlmayr von Cyber Security Austria, dem Veranstalter der Austrian Cyber Security Challenge.

Joe Pichlmayr von Cyber Security Austria, dem Veranstalter der Austrian Cyber Security Challenge.

© Joe Pichlmayr

Die Cyber Security Challenge findet seit 2012 jährlich mit rund 300 bis 400 Teilnehmern statt. Der Vorbewerb findet im Internet auf einer Hacking-Plattform statt. Für das Finale werden aus den jeweils besten 10 Schülern und Studenten zwei Teams gebildet die gegeneinander antreten. Die besten 25 Teilnehmer aus den Vorrunden kommen zusätzlich in das Center of Excellence und werden besonders betreut.

Beim heurigen Bewerb mussten 12 Aufgaben gelöst werden. Je nach Schwierigkeitsgrad stand den Teilnehmern zur Lösung nur eine festgelegte Zeit zur Verfügung. Je schwerer die Aufgabe zu bewältigen war, desto mehr Punkte waren zu erringen.

Im Anschluss musste eine ausgesuchte Problemlösung vor einer Jury präsentiert werden. Dabei stellten die Teilnehmer dar, wie sie die Challenge gelöst haben und wie sie diese Sicherheitslücken schließen und damit einen Angriff abwehren würden.

Die Sieger werden Österreich bei der heuer zum dritten Mal stattfindenden European Cyber Security Challenge vertreten. Im Vorjahr konnte unser Team den Europameister-Titel knapp vor Deutschland erringen. Heuer nehmen bereits zehn Nationen an der Challenge vom 7. bis 10. November 2016 in Düsseldorf teil.

Die Sieger und somit Teil des "Teams Austria"

Patrick Pirker (FH St Pölten), Patrick Pongratz (TU Graz), Roland Wallner (TU Wien), Simeon Macke (TU Wien), Manuel Reinsperger (HTBLuVA Spengergasse), Daniel Marth (TU Wien), Rene Zeller (FH Hagenberg), Christian Tatzer (TU Wien), Thomas Weber (TU Wien) und Maximilian Frank (TU Wien).

Die Technische Universität Wien war mit neun Teilnehmern am stärksten in der Challenge vertreten, gefolgt von der Technischen Universität Graz (3), die Fachhochschule Hagenberg (2) und der Universität Innsbruck (2). Jeweils einen Teilnehmer stellten die Fachhochschule St. Pölten, die HTL St. Pölten, und die HTBLuVA Spengergasse.

Die Austrian Cyber Security Challenge wurde bereits zum fünften Mal von der Cyber Security Austria in Zusammenarbeit mit dem Bundeskanzleramt, dem Abwehramt des Österreichischen Bundesheeres, dem Innenministerium und zahlreichen Sponsoren und Unterstützern veranstaltet.
 
So etwa auch vom Bundesrechenzentrum BRZ dessen Leiter der Stabsabteilung "Sicherheit und Qualität", Johannes Mariel, die Challenge ein besonderes Anliegen ist: "Bei der Cyber Security Challenge stehen jedes Jahr junge IT-Security-Talente im Rampenlicht, um ihr 'Hacker-Können' unter Beweis zu stellen. Das BRZ als führender IT-Dienstleister der Bundesverwaltung ist für eine große Anzahl an sensiblen Daten seiner Kunden verantwortlich. Deshalb ist Sicherheit ein Kernelement unserer Unternehmensstrategie. Kooperationen mit Sicherheitsinitiativen im Bereich der öffentlichen Verwaltung, der Wirtschaft sowie der Aus- und Weiterbildung stellen dabei eine wesentliche Aktivität dar. Wir sind von der Idee überzeugt, talentierte Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten frühzeitig zu entdecken und den Cyber Security-Nachwuchs gezielt zu fördern. Die Cyber Security Challenge unterstützen wir daher gerne."

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