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Service Provider müssen sich besser auf neue IoT-Gefahren vorbereiten

F5 Networks rät europäischen Service Providern dringend dazu, ihre Schutzmaßnahmen gegen großangelegte DDoS-Angriffe zu erhöhen. Dieser Aufruf erfolgt unter anderem aufgrund des vor Kurzem aufgetauchten Mirai Botnets. Dieses infizierte hunderttausende IoT-Geräte, unter anderem Sicherheitskameras, um einen Rekordangriff mit über 620 Gbps zu starten.

Die Häufigkeit und Komplexität der Attacken zwingen die Service Provider zu immer stärkeren Sicherheitsmaßnahmen.

Die Häufigkeit und Komplexität der Attacken zwingen die Service Provider zu immer stärkeren Sicherheitsmaßnahmen.

© pixabay

"Nur wenige haben erwartet, dass digitale Videorekorder oder vernetzte Kameras zu Angriffswaffen werden können", sagt Ralf Sydekum, Technical Manager DACH bei F5 Networks. "In Zukunft muss das Netzwerk, genauer gesagt das Service-Provider-Netzwerk, für Sicherheit sorgen, da es diese Geräte unterstützt und näher an der Angriffsquelle ist."

Deutlicher Anstieg von Bedrohungen
IoT-Geräte lassen sich aufgrund ihrer meist schwachen Sicherheitsvorkehrungen ohne großen Aufwand für DDoS-Attacken ausnutzen. Auch deswegen beobachtete das Security Operations Center (SOC) von F5 einen Anstieg von 100 Prozent bei seinen DDoS-Kunden im Vergleich zum Vorjahr. Das SOC hat 2016 insgesamt 8.536 DDoS-Instanzen bearbeitet und entschärft.

So dürften IoT-geeignete Sicherheitslösungen beim Mobile World Congress (MWC) 2017 im Mittelpunkt stehen. Denn die Verbreitung, Leistung und Auswirkungen von vernetzten Geräten wachsen weiterhin exponentiell. IDC sagt voraus, dass der IoT-Markt bis 2020 mit einem jährlichen Wachstum von 15,6 Prozent auf 1,29 Billionen US-Dollar ansteigen wird. Dann besitzt gemäß den Marktforschern von Frost and Sullivan jeder Mensch durchschnittlich 5,1 vernetzte Geräte.

IoT wird Vorstandsthema
Das IoT wird auch immer mehr zum wichtigsten Punkt auf der strategischen Agenda der Unternehmensvorstände. Laut einer aktuellen Studie des Internet of Things Institute glauben 65 Prozent von 1.000 befragten Führungskräften weltweit, dass Unternehmen durch die Nutzung von IoT einen deutlichen Vorteil erhalten. Dieser Wandel führt zu einer deutlichen Belastung von Service-Provider-Netzwerken, insbesondere angesichts der Herausforderungen durch die Einführung und Optimierung von 5G-Netzwerken.

Aufgrund der zunehmenden Nutzung des IoT erkennt F5 weltweit einen deutlich steigenden Bedarf an Sicherheits- und Optimierungsdiensten bei Service Providern. Im Mittelpunkt stehen dabei S/Gi Firewalls zum Schutz ihrer Infrastrukturen und Kunden, die Absicherung des Rechenzentrum-Perimeters sowie der Schutz IoT-basierter Anwendungen und Protokolle.

"Wir benötigen bessere Maßnahmen gegen Angriffe", so Sydekum weiter. "Rechenleistung ist der Schlüssel dazu. Und wir brauchen intelligentere Wege, um mit Bedrohungen umzugehen. SSL Offloading hilft bei der Verhinderung des Verschleierns von Angriffen durch Verschlüsselung und Verhaltensanalysen ermöglichen die Erkennung neuer Angriffe, die automatische Erzeugung von Signaturen sowie deren Austausch mit der Community – lokal und weltweit."

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